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Die deutschen Klimaschutzziele sind ohne einen Ausbau der Windenergie kaum erreichbar. Doch die Windindustrie kämpft ums Überleben. Es werden an Land kaum noch neue Windräder gebaut. Denn immer öfter klagen Bürger dagegen, gleichzeitig stellen die Behörden immer höhere Anforderungen. Das zwingt die Vorzeigebranche in den Existenzkampf.

Über 60.000 Jobs sind in der Windindustrie verloren gegangen. Mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen soll jetzt gegengesteuert werden. Zu spät?

Windkraftanlagen stehen in der Nähe des Ortes Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg. Die Zukunft der Windkraftanlagen sieht zurzeit dunkel aus.  (Foto: Imago, imago-images)
Windkraftanlagen stehen in der Nähe des Ortes Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg. Die Zukunft der Windkraftanlagen sieht zurzeit dunkel aus. Imago imago-images

Energiewende Windrad-Studie: Streicht man einen Rotor schwarz, sterben weniger Vögel

Oft kämpfen Tierschützer gegen Windräder, weil Vögel, Fledermäuse und Insekten nicht selten in die Rotoren fliegen und sterben. Nach einer Studie aus Norwegen sterben allerdings deutlich weniger Tiere, wenn man ein Rotorblatt schwarz anstreicht.  mehr...

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Technik Warum drehen sich alle Windräder im Uhrzeigersinn?

Das hat sich einfach so ergeben. Es hat also nichts mit der „Hauptwindrichtung“ zu tun. Wäre das so, könnte man das Windrad ja einfach andersherum aufstellen und linksherum drehen lassen. Von Gábor Paál  mehr...

Energie

8.5.1996 In Gorleben eskalieren Castor-Demonstrationen – Statement von Umweltministerin Angela Merkel

8.5.1996 | 1995 rollte der erste Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben. Der Atommüll kam damals vom Kernkraftwerk Philippsburg bei Karlsruhe. Schon gegen diesen ersten Castor-Zug gab es Proteste, sie waren noch vergleichsweise gemäßigt. Im Folgejahr änderte sich. Es ist der 8. Mai 1996 – die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl liegt ziemlich genau 10 Jahre zurück. Die Stimmung ist aufgeheizt, als nun die ersten Atommüllbehälter aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Gorleben ankommen. 19.000 Polizisten sichern den Transport. Wir hören ein Statement der damaligen Umweltministerin Angela Merkel (CDU) und vom Grünen Jürgen Trittin. Doch zunächst der Bericht von den Ausschreitungen.  mehr...

Energiewirtschaft Ausbauen oder abschalten? – Die Atomenergie spaltet Europa

Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Doch andere westliche Industrienationen wie Frankreich oder Polen setzen weiter auf Kernreaktoren und wollen für den Klimaschutz sogar neue bauen. 35 Jahre nach Tschernobyl ist die EU bei der Kernenergie gespalten.  mehr...

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Geschichte Tschernobyl: 35 Jahre nach dem GAU

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk von Tschernobyl zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Die Sowjetunion wollte den GAU erst unter Verschluss halten. Dann mehrten sich die Berichte über den Unfall, auch im Radio. Die Tondokumente von damals zeigen das.  mehr...

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Klima

Photovoltaik – Wie steht's um den Strom aus Sonne?

Die Sonne liefert der Erde in einer Stunde mehr Energie, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Um diese Energie in Strom umzuwandeln gibt es eine Technik: die Photovoltaik. Bereits in den 1950er-Jahren gab es die ersten Solarmodule. Bis zum weltweiten Durchbruch hat es aber lange gedauert. Heute gilt die Photovoltaik als eines der unabdingbaren Mittel bei der Energiewende. Werner & Tobi diskutieren: Wie steht es um den Ausbau bei uns in Deutschland? Warum gab es kurzzeitig einen Niedergang der Branche? Wie gut ist die Photovoltaik aus Umwelt- & Klimasicht? Und lohnt es sich auch finanziell da mitzumachen?

Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.  mehr...

Klimaschutz Kommentar: Neuer Klimagesetz-Entwurf bleibt „nebulös“

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Deutschland sein Klimaschutzgesetz nachbessern muss. Die Klimaziele müssten auch nach 2030 konkreter festgelegt sein. Schon eine Woche später liegt ein neuer Gesetzentwurf auf dem Tisch. Reicht das jetzt? Kommentar von Werner Eckert, SWR Umweltredaktion  mehr...

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Klimaschutz Wie die Landwirtschaft den Methan-Ausstoß verringern kann

Rinder rülpsen Methan. Das ist als Treibhausgas fürs Klima schädlicher als CO2, baut sich aber schneller ab. Landwirte könnten das Methan aber auch als Biogas nutzbar machen. Und mit bestimmten Zusatzstoffen im Futter stoßen Rinder weniger Methan aus.  mehr...

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