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In Afrika wird Ackerland durch die Klimakrise knapp – und die Bevölkerung wächst rapide. Da Regierungen oft versagen und die Justiz korrupt ist, eskalieren Spannungen zu Gewalt.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

In Afrika nehmen vermeintlich ethnische Konflikte zu. Dabei haben viele Volksgruppen jahrhundertelang friedlich zusammengelebt. Bauern, Hirten oder Fischer nutzten empfindliche Ökosysteme in trockenen und halbtrockenen Regionen aufeinander abgestimmt. Nun wird fruchtbares Land durch die Klimakrise knapper - und die Bevölkerungen wachsen rapide.

Da die Regierungen oft versagen und die Justiz korrupt ist, bleiben den Volksgruppen kaum Möglichkeiten, Spannungen friedlich zu lösen. Gewalt wird oft von weiteren Faktoren verstärkt, vom Streben nach politischer Macht z. B. Das zeigt sich unter anderem in Mali und in Kenia.

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