Der Violinist Wuilly Arteaga spielt am 26.07.2017 bei einem Protest gegen die Regierung in Caracas (Venezuela). (Foto: SWR, picture-alliance / dpa - Ariana Cubillos)

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Südamerikas größte Flüchtlingskrise – An den Grenzen Venezuelas

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AUTOR/IN
Anne-Katrin Mellmann und Ivo Maruscyk

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Venezuela, das einst reichste Land Südamerikas, ist zu Grunde gerichtet. Hunger und Verzweiflung herrschen. In der zwanzigjährigen Regierungszeit der Sozialisten sind etwa vier Millionen Menschen ausgewandert, allein von 2014 bis heute fast zweieinhalb Millionen.

Zu Fuß und mit leeren Händen überqueren die Flüchtlinge die Grenzen zu den Nachbarländern Kolumbien und Brasilien, viele laufen weiter bis nach Ecuador und Peru.

Anne-Katrin Mellmann und Ivo Maruscyk haben in den Grenzregionen Venezolaner getroffen, die vor Hunger und Krankheit geflohen, aber in einer anderen Armut angekommen sind. Keines der Nachbarländer ist reich und kann sich angemessen um die Flüchtlinge kümmern.

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Anne-Katrin Mellmann und Ivo Maruscyk