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Stadt Land unter? – Strategien gegen Starkregen

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Achim Nuhr

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Lange Zeit galt Hochwasser nur als Bedrohung für die Anwohner großer Flüsse. Doch beim Starkregen lauern die Gefahren überall – auch fernab jeglicher Gewässer.

Nach der Flutkatstrophe im Sommer 2021 mit über 100 Toten arbeiten Meteorologen und Hydrologinnen an neuen Regenradaren und Simulationen, um Flutgefahren Haus für Haus vorherzusagen.

Landschaftsarchitektinnen und Biologen möchten Städte so umbauen, dass sie selbst Starkregen zwischenspeichern können.

Rheinland-Pfalz

Die Lage nach der Flutkatastrophe Diebstahl auf Baustellen hemmt Wiederaufbau

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe läuft in den zerstörten Regionen in Rheinland-Pfalz der Wiederaufbau. Viel ist geschafft, viel ist noch zu tun. Hier die aktuelle Lage.  mehr...

Extremwetter Wissenschaftler*innen wollen Starkregen-Vorhersage verbessern

Immer wieder kommt es nach Starkregen-Ereignissen zu heftigen Überflutungen, wie zuletzt im Ahrtal. Damit die Bevölkerung früher vor solchen Überflutungen gewarnt werden kann, entwickeln z.B. Wissenschaftler*innen der RWTH Aachen neue Prognose-Modelle.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Umwelt Wasser für die Landwirtschaft – Zwischen Dürre und Überschwemmung

Mal ist es zu trocken, mal werden Felder überschwemmt. Wie kann die Landwirtschaft ihren Wasserbedarf in Zeiten des Klimawandels decken?  mehr...

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Hochwasser

Klimakrise Stadt Land unter? – Strategien gegen Starkregen

Nach der Flutkatstrophe im Sommer 2021 wird mit Hochdruck an neuer Technik zur Hochwasserwarnung und -prävention geforscht. von Achim Nuhr. (SWR 2022) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/flut-technik | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen"  mehr...

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Gespräch Ahrtalflut führt nicht zu besserer Klimavorsorge – „Wir müssen drei Gänge raufschalten“

Ein skeptisches Fazit bei der Vorsorge gegen die Folgen von Extrem-Wetter-Ereignissen zieht die Investigativ-Journalistin und Autorin Annika Joeres. Im Gespräch mit SWR2 sagt sie: „Leider ist das die Erkenntnis: Wir sind diesen Wetterextremen schutzlos ausgeliefert.“
Bei den Recherchen für ihr Buch „Klima außer Kontrolle“, das Joeres zusammen mit Susanne Götze verfasst hat, habe sich zu ihrer Überraschung herausgestellt, dass es bisher kaum Pläne bei den Behörden gibt, die Klimaanpassung in Deutschland zu verbessern: „Da, wo's konkret wird, spielt Klimaanpassung kaum eine Rolle“.
Joeres spricht von „Fahrlässigkeit“ und ist besorgt. Tatsächlich sei im Ahrtal beim Wiederaufbau von Häusern, Straßen und Infrastruktur eine historische Chance verpasst worden, die Klimavorsorge zu verbessern. Dabei stehe fest, dass sich Extremwetter-Ereignisse in Zukunft häufiger ereignen. „Was kommen wird, das ist unvorhersehbar, aber dass es kommt, das steht leider ziemlich fest“, gibt sie den Stand der Wissenschaft wieder.
Die positive Nachricht ist aus ihrer Sicht: Die meisten Maßnahmen seien keineswegs teuer. Jeder Mensch könne dazu beitragen, indem er zum Beispiel keine wichtigen Gegenstände in einem Hochwasser-gefährdeten Keller unterbringe. Nötig sei bei der Umstellung mitunter nur gesunder Menschenverstand. Joeres ist überzeugt: „Die Klimavorsorge ist tatsächlich mit höherer Lebensqualität verbunden.“
Annika Joeres war viele Jahre als Korrespondentin von Zeitungen in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet darüber hinaus für die Rechercheplattform „Correctiv“. Ihr derzeitiger Lebensschwerpunkt ist Frankreich, von wo sie als Journalistin und Buchautorin arbeitet.  mehr...

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Gespräch Bewältigung der Traumata nach der Flutkatastrophe im Ahrtal: Das Gefühl der Sicherheit fehlt

Die Bewältigung der Traumata nach der Flutkatastrophe erfordere, sich wieder in Sicherheit fühlen zu können, sagt Katharina Scharping, Leiterin des Traumahilfezentrums Ahrtal, in SWR2. Viele Menschen im Ahrtal lebten jedoch auf einer Baustelle oder in Ungewissheit, ob sie bleiben könnten. Deshalb sei der Gipfel bei der Bewältigung der psychischen Folgen der Flutkatastrophe noch nicht erreicht.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Klimawandel Sven Plöger: „Wetterextreme werden durch Klimawandel wahrscheinlicher“

Immer wieder kommt es zu langen Dürre-Perioden, dann wieder zu Überflutungen nach Starkregen wie etwa im Ahrtal. Solche Extremwetter-Ereignisse werden durch den Klimawandel wahrscheinlicher. Vor allem ein wirtschaftliches Umdenken kann die Erderwärmung begrenzen, sagt Plöger.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Extremwetter Hochwasserschutz im Ahrtal: Das raten Fachleute

Wie sieht ein hochwasser-sicherer Wiederaufbau im Ahrtal nach der Flutkatastrophe aus? Damit befasst sich das Forschungsprojekt KAHR. Auf einer Fachkonferenz wurden jetzt Empfehlungen vorgestellt. Auch für Regionen über das Ahrtal hinaus.
Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Jörn Birkmann, Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Stuttgart.  mehr...

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Klimawandel Warum es in Städten so heiß ist und was dagegen hilft

Der Klimawandel heizt uns ein. Vor allem die Bewohner*innen der Städte bekommen das zu spüren. Beton heizt sich tagsüber stark auf und gibt nachts Wärme ab – so kühlt es auch nachts kaum ab. Ausreichend Grünflächen, vor allem Bäume, sowie alternative Baumaterialien können das Problem abmildern.  mehr...

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Katrastrophenschutz

Naturkatastrophen Brasilien – Das sind die Ursachen der Erdrutsche in Petrópolis

Schlammfluten, Erdrutsche und unzählige Tote: Mitte Februar 2022 führten sintflutartige Regenfälle in Petrópolis nahe Rio de Janeiro zu einer Tragödie. An der Katastrophe ist nicht nur das Wetter Schuld: Jahrelang wurden Warnungen ignoriert.  mehr...

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Klima

Medizin Neue Krankheiten durch den Klimawandel

Hitze und Wassermangel sind nicht die einzigen Folgen des Klimawandels. Studien zeigen, dass sich wegen der höheren Temperaturen über Mücken und Zecken auch neue Krankheiten verbreiten können. Müssen wir in Europa bald mit Malaria oder dem Chikungunya-Fieber rechnen?
Ralf Caspary im Gespräch mit Dr. Renke Lühken, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), Hamburg  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Klimawandel Niedrigwasser – welche Rolle spielt der Klimawandel?

Ob Rhein, Neckar oder Donau – die deutschen Flüsse führen derzeit extrem wenig Wasser. Wie hängt der Wassermangel mit den Gletscherschmelzen zusammen? Und wie kann die Wasserversorgung in Zukunft gesichert werden?
Ralf Caspary im Gespräch mit Werner Eckert, SWR-Umweltredaktion.  mehr...

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Umwelt Wie gehen Insekten mit der Hitze um?

Durch den Klimawandel stehen viele Insekten vor neuen Herausforderungen. Die Trockenheit und die Hitze sind dabei die größten Probleme. Der NABU ruft ab heute wieder dazu auf, beim Insektenzählen zu helfen.  mehr...

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Achim Nuhr