Kernkraft

So werden alte Atomkraftwerke zurückgebaut

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Nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima hat Deutschland erneut den Atom-Ausstieg beschlossen. Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen. Doch der Abriss ist kompliziert – KIT-Ingenieur Sascha Gentes erklärt im Interview mit Jochen Steiner, warum.

14.3.2011 Nach Fukushima: Merkel läutet Atomausstieg ein

14.3.2011 | Die Atomkatastrophe von Fukushima führt zu einem Kurswechsel. Ursprünglich hat die schwarz-gelbe Koalition unter Angela Merkel den von der rot-grünen Vorgängerregierung beschlossenen Atomausstieg rückgängig gemacht und im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung für die bestehenden Atomkraftwerke beschlossen. Doch drei Tage nach dem Reaktorunglück verkünden Kanzlerin Merkel (CDU) und Vizekanzler Westerwelle (FDP) am 14. März 2011 ein dreimonatiges Moratorium. Es ist der Anfang vom endgültigen Atomausstieg.  mehr...

Geschichte Eine Chronik: Deutschlands Weg in den Atom-Ausstieg

Deutschland hatte den Atom-Ausstieg im Jahr 2000 bereits beschlossen. Doch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat diesen Beschluss 2010 wieder rückgängig gemacht. Dann kam die Reaktor-Katastrophe von Fukushima.  mehr...

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Energie: aktuelle Beiträge

Erneuerbare Energie Wie steht es um die Geothermie?

Die Geothermie hat viele Jahre eher ein Schattendasein geführt. Aber jetzt taucht sie in politischen Programmen wieder auf – nicht nur in Nebensätzen. Baden-Württemberg zum Beispiel hat sich als Ziel gesetzt, damit „in die Breitenanwendung zu gehen“. Welche Chancen bietet die Geothermie?  mehr...

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Artenvielfalt Biogas aus Blühwiesen statt aus Mais-Monokultur

Blühwiesen und Blühstreifen sind wichtig für die Artenvielfalt, weil sie etwa Insekten Lebensraum und Nahrung bieten. Aber die Landwirtschaft braucht auch finanzielle Anreize. Eine Idee ist: Wildpflanzen als Grundlage für Biogas.  mehr...

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17.10.1956 Calder Hall – Queen weiht erstes Atomkraftwerk des Westens ein

17.10.1956 | 1956 geht im englischen Lake District das Kernkraftwerk Calder Hall ans Netz. Im Archiv des Südwestfunks ist die Aufnahme mit „Erstes Atomkraftwerk der Welt“ beschriftet, doch tatsächlich ging bereits vier Monate zuvor in der Sowjetunion bereits das Kernkraftwerk Obninsk in Betrieb. Bei der Kernenergie gab es also wie auch in der Raumfahrt einen technischen Wettlauf zwischen Ost und West. Vorreiter im Westen ist Großbritannien. Die junge Königin Elizabeth II höchstpersönlich ist dabei, als das Kraftwerk ans Netz geht. Deutschland ist vertreten durch Franz Josef Strauß, der zwar schon Verteidigungsminister ist. Seine Amtszeit als Atomminister sollte eigentlich schon zu Ende sein. Aber das Spektakel in England wollte er sich nicht entgehen lassen, deshalb hat er seine Ministerurkunde als Atomminister noch behalten, obwohl sein Nachfolger bereits im Amt ist. Diese Verwicklungen erklärt er recht vergnügt am Schluss des Beitrags selbst. Reporter ist der Wissenschaftskorrespondent des SWF Ernst von Khuon.  mehr...

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