Hochwasser

So beeinflusste das Elbe-Hochwasser 2002 den Bundestags-Wahlkampf

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Wenn sich Politiker*innen jetzt zum Hochwasser äußern, weiß man nie so recht: Was ist aufrechte Anteilnahme, was ist Wahlkampf? 2002 gab es das schon mal. Bis heute sagen manche: Ohne das Hochwasser damals hätte Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht noch einmal gewonnen.

14.8.2002 Hochwasser-Wahlkampf: Kanzler Schröder gummistiefelt durch Grimma

14.8.2002 | Im August 2002 kommt es zu einer Hochwasserkatastrophe in Sachsen, der Pegel der Elbe und ihrer Nebenflüsse sind stellenweise so hoch wie nie zuvor gemessen wurde. In Dresden und vielen anderen Städten stehen Straßen unter Wasser.
Es ist aber nicht nur Hochwasser, sondern auch Wahlkampf. Am 14. August, als die Wassermassen schon zurückgehen, besucht Bundeskanzler Gerhard Schröder die schwer getroffene Stadt Grimma im Landkreis Leipzig. Er zeigt sich tief erschüttert und verspricht unbürokratische Hilfe, was seine Popularitätswerte vor der Wahl deutlich steigen lässt.
Die Reportage aus Grimma ist von Sylvia Stadler.
Schröders Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) verpasst die Chance, sich an der Elbe blicken zu lassen. Er besucht lediglich die Hochwassergebiete im eigenen Bundesland Bayern, was ihm aber im Wahlkampf wenig nützt.
Der Beitrag von Armin Hering – ebenfalls vom 14. August – zeigt noch deutlicher, wie das Hochwasser den Wahlkampf beeinflusst.  mehr...

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Flutkatastrophe Energieversorgung im Ahrtal könnte klimafreundlicher werden

Am 30. September 2021 findet die 2. Zukunftskonferenz Ahrtal statt. Es geht um praktische Fragen zu Hochwasserschutz und Wiederaufbau in der Region. Manche Fachleute schlagen vor, die Energieversorgung nachhaltig und klimafreundlich wieder aufzubauen.  mehr...

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Diskussion Nach der Jahrhundert-Flut – Wie gelingt der Wiederaufbau im Ahrtal?

Über 100 Todesopfer, eingestürzte Häuser und Brücken, eine zerstörte Infrastruktur. Die Flutkatastrophe vom 14. Juli hat besonders das Ahrtal verwüstet. Während in Rheinland-Pfalz noch um die politische Verantwortung der späten Warnung und einer mangelhaften Soforthilfe gestritten wird, sind bereits Milliarden Euro an „Aufbauhilfen“ von Bund, Ländern und privaten Spendern bereitgestellt. Aber wie soll das Geld verwendet werden, um die Wunden im Ahrtal zu heilen? Wird die Fachwerkidylle an der Ahr zum gesichtslosen „Hochwasserschutzgebiet“? Marie-Christine Werner diskutiert mit Frank Harsch - Bürgermeister Braunsbach, Edda Kurz - Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Michael Lang - SWR-Landeskorrespondent Bad Neuenahr-Ahrweiler  mehr...

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Gespräch #AHRt: Kulturbüro Rheinland-Pfalz organisiert Crowdfunding für Künstler*innen im Ahrtal

„Viele Künstler*innen haben in der Coronazeit Existenzängste gehabt, auch, weil die Hilfe so spät kam. Dann haben sie voller Energie auf das Ende von Corona gewartet und dann kam die Flut und mit ihr wurde der ganze Enthusiasmus wieder weggespült!“ sagt Moka Biss vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Das Kulturbüro hat unter dem Titel „#AHRt“ eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um betroffenen Künstler*innen Arbeitsstipendien zu vermitteln.  mehr...

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Die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli kommen voran. Bis zur Normalität ist es aber noch ein langer Weg. Unterdessen ist auch die politische Aufarbeitung im Gange. Hier die aktuelle Lage:  mehr...

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Weitere Überschwemmungen befürchtet Dauerregen: Deutscher Wetterdienst warnt vor steigendem Hochwasser in Baden-Württemberg

Die Flüsse in Baden-Württemberg führen aktuell schon viel Wasser. Vor neuen Schäden blieb das Land bislang weitgehend verschont. Aber auch hier werden die Pegel wohl steigen.  mehr...

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