Ukraine-Krieg

Russische Truppen zerstörten Forschungslabor in Tschernobyl

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Zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine haben russische Truppen das ehemalige Kernkraftwerk Tschernobyl und die Sperrzone besetzt. Nach dem Abzug sind Forscher nun dabei, wieder einen Überblick zu bekommen. Viele Daten und Messgeräte wurden zerstört.

Kernenergie So steht es um den Unglücksreaktor von Tschernobyl

Am 26. April 1986 kam es zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. 36 Jahre später ist der Unglücksreaktor wegen des Kriegs in der Ukraine wieder in den Schlagzeilen. Wie steht es aktuell um das ehemalige Kernkraftwerk? Wie groß ist die Gefahr, dass Radioaktivität frei wird?
Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Clemens Walther, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Universität Hannover.  mehr...

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Krieg in der Ukraine So ist die Lage in Tschernobyl und den AKWs

Russische Truppen haben das stillgelegte Kernkraftwerk Tschernobyl unter ihre Kontrolle gebracht. Nun sind wohl erhöhte Strahlungswerte gemessen worden. Wie groß ist die Gefahr, die von der Kernkraftwerksruine und den laufenden Kernkraftwerken in der Ukraine ausgeht?
Christine Langer im Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich  mehr...

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Ukraine-Krieg Appell an Russland: Atombombenopfer Japan fordert Kampfstopp an AKWs

Einst Opfer einer Atombombe, berieten Nagasakis Wissenschaftler*innen die Ukraine seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl im Umgang mit verstrahlten Opfern. Jetzt mahnt Japan Russland: Nagasaki solle die letzte Stadt sein, die je von einer Atombombe getroffen wurde.  mehr...

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Archivradio-Gespräch 26. April 1986: Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen

Erste verschwurbelte Nachrichten, ängstliche Spargelbauern, eine hitzige Bundestagsdebatte und: Eskalation in Wackersdorf – Tonaufnahmen aus den Wochen nach der Reaktorkatastrophe 1986.  mehr...

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Ukraine: aktuelle Beiträge

Tagesgespräch WFP-Deutschland-Chef Frick: Das gesamte Ernährungssystem muss geändert werden

Der Direktor des UN-Welternährungsprogramms WFP (World Food Programme) in Deutschland, Dr. Martin Frick, kritisiert den Ansatz, die Ernährungskrise nur durch Produktion von noch mehr Lebensmitteln zu lösen. Am Rande der Ernährungssicherungs-Konferenz der Bundesregierung sagte Frick im SWR2 Tagesgespräch, es sei viel sinnvoller, sich das gesamte Ernährungssystem inklusive der Konsum-Seite anzuschauen: “Dazu gehören gewaltige Mengen Lebensmittelverschwendung in Entwicklungsländern, weil Kühlketten und einfache Lebensmittelverarbeitung fehlt. Wir müssen uns auch anschauen, dass in Deutschland drei Viertel des Getreides gar nicht auf dem Teller landet, sondern im Viehtrog und im Tank.”
Generell sei die Fokussierung auf die drei Sorten Weizen, Mais und Reis - die 40 Prozent der globalen Kalorien ausmachten - gefährlich. “Das ist in jeder Hinsicht ungesund. Das ist geopolitisch schwierig, weil man erpressbar ist, das ist für Biodiversität und Klima eine Katastrophe - und für die Ernährung der Menschen und die Entwicklung zu Übergewicht und Herzkrankheiten.“ Die Antwort laute dort, ”besser mit den Ressourcen umzugehen, den Anbau zu diversifizieren, kleinteiliger zu werden, alte Sorten wieder zu beleben und unsere Ernährung so breit aufzustellen, wie sie das vor gar nicht so langer Zeit noch war.”  mehr...

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Tagesgespräch Europaparlaments-Vizepräsidentin Barley: Ukraine und EU brauchen Reformen

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD), betont, dass sich alle Länder der Europäischen Union einig darüber seien, dass die Ukraine in die EU aufgenommen werden soll. Im SWR2 Tagesgespräch sagt sie, dass der Weg dorthin allerdings noch weit sei: "Es besteht auch eine Einigkeit darüber, das der Beitritt selbst erst erfolgen kann, wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden, die auch alle anderen Staaten erfüllen müssen." Bei allen Kriterien - politisch, wirtschaftlich und juristisch - sei noch sehr viel zu tun. Es müsse sich aber nicht nur die Ukraine verändern - auch die EU brauche Reformen. Die größte und sichtbarste Baustelle sei das Prinzip der Einstimmigkeit: "Es geht nicht, dass ein Land wie Ungarn wichtige Fragen blockiert aus ganz egoistischen und sehr fragwürdigen Motiven." Außerdem müsse die "veraltete Agrarpolitik" der Europäischen Union überdacht werden, wenn die Ukraine als sehr großes, landwirtschaftlich geprägtes Land in die EU eintrete.  mehr...

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Diskussion Konfliktlöser Europa? Perspektiven für den westlichen Balkan

Wenn die Europäische Union auf ihrem heutigen Gipfel über mögliche Beitrittsperspektiven für die Westbalkanländer verhandelt, dann geht es nicht nur um Rechtsstaatsprinzipien und die Bekämpfung der Korruption. Beim Dauerkonflikt zwischen Serbien und Kosovo oder beim möglichen Zerfall Bosniens stellt sich die Frage nach Krieg und Frieden. Wie kann Europa die Nationalitätenkonflikte lösen? Gefährden instabile Demokratien die Union? Wie weit geht die EU, um den Einfluss von Russen, Chinesen und Saudis im Osten Europas zurückzudrängen? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Dr. Marie-Janine Calic - Osteuropahistorikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München, Srdjan Govedarica - ARD-Studio Südosteuropa, Wien, Majda Ruge - European Council on Foreign Relations, Berlin  mehr...

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