Statue von König Robert the Bruce, Stirling Castle, Schottland (Foto: SWR, imago/McPHOTO - imago stock&people)

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Schottlands Nationalheld Robert the Bruce

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Als es 1296 zum Krieg zwischen England und Schottland um die Oberherrschaft über die Schotten kam, zögerte der schottische Adelige Robert Bruce. Zehn Jahre lang wechselte er immer wieder die Seiten, ehe er sich dem Kampf für die Unabhängigkeit anschloss. 1306 wurde er als Robert I. König der Schotten; wenige Wochen später schlug sein Heer eine überlegene englische Armee. Danach blieb Schottland vier Jahrhunderte unabhängig – bis zur Vereinigung mit England 1707.

Robert I. war nicht nur ein Held, sondern auch ein erstaunlich moderner Monarch: Er ließ Gesetze kodifizieren und hielt Parlamentsversammlungen ab. Schottland hatte mehrere Sprachen und trieb internationalen Handel; auch Einwanderer waren willkommen. Taugt der legendäre Sieger der Schlacht von Bannockburn als Gallionsfigur für schottische Unabhängigkeitsbestrebungen nach dem Brexit?

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