SWR2 Wissen Pferd und Mensch – Eine Kulturgeschichte

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Mit der Zähmung des Wildpferdes vor mehr als 6000 Jahren begannen Menschen eine historisch einmalige, enge Verbindung mit einem Tier einzugehen. Pferde halfen Menschen, Pflüge, Streitwagen, Karren und Schlitten zu ziehen. Pferde verliehen Schnelligkeit, Kraft und kriegerische Überlegenheit - Reiter wurden jahrtausendelang zu Ikonen der Macht. Noch bis ins 20. Jahrhundert waren Pferde allgegenwärtig, in Landwirtschaft, Städten und bei Armeen.

Als Sport- und Freizeitpartner werden die Vierbeiner bis heute geschätzt und geliebt. Doch es gibt auch Nischen, in denen Pferde wie früher Arbeitsgefährten des Menschen sind. Sogar die barocke Reitkunst wurde wiederbelebt, an der einzigen deutschen Hofreitschule, in Schloss Bückeburg in Ostwestfalen.

(Produktion 2017)

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