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Ökostrom-Rebellen aus dem Schwarzwald – Die Elektrizitätswerke Schönau

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Pia Fruth
Pia Fruth (Foto: SWR, privat)

Am 26. April 1986 sprengen zwei Explosionen das Dach des Reaktorgebäudes im Atomkraftwerk Tschernobyl. Eine Woche später fällt radioaktiver Regen über Deutschland. In der 2500-Seelen-Gemeinde Schönau im Südschwarzwald entsteht die Initiative "Eltern für eine atomwaffenfreie Zukunft". Fast ein Jahrzehnt kämpft sie um eigene Stromnetze und gegen Atomstrom.

1994 entsteht mit den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) die erste deutsche Ökostromgenossenschaft. Die "Rebellenkraft" aus der Steckdose wird seit 1998 bundesweit vermarktet.

Nur ein ungewöhnliches Projekt oder Vorbild für die Energiewende?

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Energiewende 80 Prozent Ökostrom bis 2030 – Schaffen wir das?

Die nächsten Jahre werden über Erfolg oder Misserfolg der Energiewende entscheiden. Der Umbau unserer Stromversorgung ist ein Wettlauf gegen die Zeit.  mehr...

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Energiewende Baden-Württemberg muss in Sachen Windkraft viel aufholen

Bis 2030 sollen 80 Prozent des Stroms und 50 Prozent der Wärme aus Erneuerbaren Energien stammen. Klar ist auch: Baden-Württemberg muss dazu seinen Beitrag leisten. Doch ausgerechnet das grüne Bundesland hinkt beim Ausbau der wichtigen Windkraft hinterher.  mehr...

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Energiewende Windkraft ohne Vogelsterben – Geht das?

Greifvögel können mit ihnen kollidieren, der Lebensraum seltener Arten kann gestört werden – bedeuten mehr Windräder weniger Artenschutz? Oder gibt es gute Kompromisse?  mehr...

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Energiekrise Kann Biogas das Erdgas aus Russland ersetzen?

Fast die Hälfte des Stroms, der bisher aus Erdgas erzeugt wird, könnte aus Biogas produziert werden – zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Dafür müssen aber die Regeln geändert werden, denn aktuell darf gar nicht so viel produziert werden.
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30.1.1947 Gas- und Kohlemangel im Kältewinter – Energieknappheit in Berlin

30.1.1947 | Es ist eisig kalt im Nachkriegswinter 1946/1947. Es mangelt an Kohle und Gas. In Berlin sterben Dutzende an Erfrierungen. Die Stadt ist damals noch nicht streng in Ost- und Westberlin geteilt, sondern in die vier Sektoren der Siegermächte. Für dieses „Groß-Berlin“ gibt es eine gemeinsame Stadtverordnetenversammlung, und dort war die katastrophale Energieversorgungslage eins der zentralen Themen am 30. Januar 1947.
Krankenhäuser, Schulen, Bäckereien – wer hat Priorität bei der Energieversorgung? Es wird über Gaskontingente gesprochen. SPD-Stadtrat Gustav Klingelhöver stellt in drastischen Worten die Situation dar und beklagt in seiner Rede vor allem, dass die Kohletransporte aus der sowjetischen Zone auf sich warten lassen. Die Stadt beziehe deshalb verstärkt Steinkohle aus dem Ruhrgebiet.  mehr...

Energiekrise Das kann die Industrie tun, um Erdgas zu sparen

Deutschland droht ein Gasmangel. In der Industrie benötigen die Glas-, Chemie- und Papierindustrie besonders viel Gas. Wie können sie sparen, wie können sie ihre Produktionstechniken umstellen?
Jochen Steiner im Gespräch mit SWR Wirtschaftsredakteur Michael Wegmer  mehr...

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ReiseWissen Schwarzwald

Sie fahren in den Schwarzwald? Mit unseren Sendungen können Sie sich einstimmen und informieren: über die Berglandschaften, über Holzexporte, Naturschutz und Schwarzwald-Literatur.  mehr...