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Netzwerk der religiösen Rechten – Der „World Congress of Families“

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Sie wettern gegen sexuelle Minderheiten und gegen Geburtenkontrolle, propagieren stattdessen die "natürliche Familie".

Rechte religiöse Aktivisten vernetzen sich weltweit. Der "World Congress of Families" entstand in den 1990er-Jahren auf Initiative eines US-Amerikaners und eines Russen. Fast jährlich kommt der Kongress seitdem zusammen.

In Russland, Polen, Ungarn und Italien wurden ihre Treffen von den jeweiligen Regierungen unterstützt. Liberale Stimmen sind besorgt.

Gespräch Gefährlich für die Demokratie: Die Religiöse Rechte in den USA

Die Religiöse Rechte sei so machtgierig, dass sie auch bereit wäre, demokratische Institutionen zu zerstören, sagt die Journalistin und Autorin Annika Brockschmidt in SWR2. Das sei aber keine neue Entwicklung.  mehr...

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Glaubensfrage in den USA Evangelikale sind ohne Donald Trump politisch heimatlos

Joe Biden ist seit 20. Januar neuer Präsident der USA. Mit dem Machtwechsel im Weißen Haus dürfte auch der Einfluss der weißen evangelikalen Christen in den Vereinigten Staaten auf politische Entscheidungen schwinden. Die Evangelikalen sehen sich als Wächter für die richtige Religion, die richtige Moral und die richtige Kultur. Dabei stilisierten sie den ehemaligen Präsidenten und Republikaner Donald Trump zum Vorreiter einer vermeintlichen konservativen Kulturrevolution. Nach dessen Wahlniederlage sind die evangelikalen Christen auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat. USA-Korrespondent Sebastian Hesse berichtet für den SWR Aktuell Weitwinkel.  mehr...

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