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Mileva Einstein – Vom Scheitern in der Physik und in der Liebe

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AUTOR/IN
Grit Kienzlen

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In der Liebe wie in der Wissenschaft war der junge Albert Einstein ein Freigeist: rebellisch und unkonventionell. Seine erste Ehefrau Mileva Marić stand ihm darin in nichts nach.

Ihre serbische Heimat hatte sie verlassen, um als eine der ersten Frauen überhaupt Physik zu studieren. Mit Einstein stellte sie in nächtelangen Diskussionen die theoretische Physik auf den Kopf, riskierte für ihre Liebe Kopf und Kragen. Am Ende verlor sie fast alles. Nur nicht das Geld seines Nobelpreises.

DLF 2020

Mileva Marić und Albert Einstein 1912 (Foto: IMAGO, imago images / Cinema Publishers Collection)
Mileva Marić und Albert Einstein 1912 imago images / Cinema Publishers Collection

Albert Einstein

6.2.1924 Albert Einstein: "Meine Relativitätstheorie"

6.2.1924 | Der Physiker Albert Einstein (1879 - 1955) entwickelte eine allen bisherigen Erfahrungen widersprechende Vorstellung von Raum und Zeit. 1924 schildert er in einem Vortrag, wie er zur Formulierung der Relativitätstheorie kam. – archivradio.de

22.8.1930 Albert Einstein: Völkerversöhnung als große Chance des Rundfunks

Am 22. August 1930 spricht Albert Einstein auf der Funkausstellung in Berlin, die seit ihrem Beginn 1924 immer größer geworden ist. Eröffnet wird die 7. Funkausstellung von Reichsrundfunkkommissar Hans Bredow. Ihm ist es gelungen, Albert Einstein einzuladen und dazu zu bewegen, "aus seiner Studierstube" auf diese Veranstaltung zu kommen. Schließlich gehöre er der Allgemeinheit. Hans Bredow kündigt Einstein dem Publikum an. Einstein selbst spricht nach etwa anderthalb Minuten.

Wissenschaftlerinnen

Porträt Clara Immerwahr – Späte Ikone für den Frieden

Die erste promovierte Chemikerin Deutschlands, Clara Immerwahr, nahm sich früh das Leben. Sie konnte nicht weiter forschen; ihr Mann, Fritz Haber, entwickelte Giftgas für den Ersten Weltkrieg. Manuskript zur Sendung: http://swr.li/clara-immerwahr

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November 1953 Lise Meitner: "Frauen in der Wissenschaft"

November 1953 | Die Kernphysikerin Lise Meitner (1878 - 1968) entdeckte zusammen mit Otto Hahn und Fritz Straßmann die Spaltung des Atomkerns. Mit dem Chemie-Nobelpreis hierfür wurde Hahn 1944 alleine ausgezeichnet. In einem Radiovortrag berichtet Meitner von ihren Erfahrungen als Frau im Wissenschaftsbetrieb.

Biografien Frauen im Porträt

Lebenswege mutiger und engagierter Frauen zum Hören und Lesen. Von Herrscherinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Frauen aus Kunst und Literatur, Wirtschaft und Gesellschaft. Von der Antike bis in die Gegenwart.

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Grit Kienzlen