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Kriegskrüppel: Der Erste Weltkrieg und seine traumatischen Folgen

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Der erste moderne Weltkrieg war ein Maschinenkrieg ungeahnter Gewalt, der Körper und Seelen der Soldaten zerstörte und Bilder des Grauens hinterließ.

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Am augenfälligsten war bereits während der ersten Kriegsmonate das Heer der Versehrten, der Blinden, der Amputierten, der Zerschmetterten und Entstellten, wie sie die Straßenbilder aller Kriegsparteien nur allzu bald beherrschen sollten.

Der Medizinhistoriker Professor Wolfgang U. Eckart zeichnet ein finsteres Kapitel europäischer Geschichte nach.

Heidelberg

Medizingeschichte "Als Lehrer war er grandios" – Zum Tod des Medizinhistorikers Wolfgang U. Eckart

Am 16. August 2021 starb Medizinhistoriker Wolfgang U. Eckart. Er leitete das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Heidelberg und war lange als Experte für die SWR2 Aula tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehörte die Entstehung der neuzeitlichen Medizin.
Christine Langer im Gespräch mit Philipp Osten, Medizinhistoriker und Mitarbeiter von Wolfgang U. Eckart  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

24.10.1914 Im Lazarett (Hörbild)

24.10.1914 : Oktober 1914, ein Hörbild von einem Berliner Lazarett. Es ist der dritte Kriegsmonat, die deutschen Truppen stehen im Westen vor Paris, während der russische Angriff auf die Ostgrenze des deutschen Reiches durch Hindenburg zurückgeschlagen wurde. Im Hörbild hat einer der Soldaten eine Armverletzung, will aber, wie die anderen Soldaten auch, schnell wieder an die Front. Das Hörbild endet mit dem patriotischen Gesang „Die Wacht am Rhein“. (24.10.1914)  mehr...

Psychologie Alfred Adler und die Individualpsychologie

„Leben heißt sich entwickeln“ schreibt Alfred Adler 1933 in seinem Bestseller „Der Sinn des Lebens“. Seine optimistische Alternative zur Psychoanalyse Freuds ist bis heute populär.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Aula Der Körper und seine Säfte – Eine andere Kulturgeschichte

Die vier Kardinalsäfte des Körpers – Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle – haben das medizinische Denken der westlichen Welt mehr als 2000 Jahre lang beherrscht. Aber eine Medizin- oder Kultur-Geschichte der Körpersäfte fehlt bisher.  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

Diskussion Heilen wie der Medicus – Was bleibt von der Medizin des Mittelalters?

Es diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart, Medizinhistoriker, Heidelberg
Prof. Dr. Kay Peter Jankrift, Medizinhistoriker, Universität Münster
Dr. Sebastian Zanke, Kurator Historisches Museum der Pfalz, Speyer
Gesprächsleitung: Thomas Koch  mehr...

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Medizingeschichte

Aula Der Körper und seine Säfte – Eine andere Kulturgeschichte

„Rotz und Wasser" heulen, in "Schweiß gebadet" sein – Körpersäfte sind in unserem Denken und Fühlen präsent. Dennoch: Eine Medizin- oder Kulturgeschichte der Körpersäfte ist bis heute nicht geschrieben. Der Medizinhistoriker Professor Wolfgang U. Eckart schließt die Lücke. (SWR 2019/2021)  mehr...

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Aula Faszination Viren | Warum wir die winzigen Lebewesen nicht genug würdigen können

Sie sind extrem flexibel, wandlungs- und anpassungsfähig, sie haben zum Teil perfide Strategien entwickelt, um einen Organismus zu „erobern“. Viren können hoch technisierte Gesellschaften lahmlegen und deren Bevölkerungen stark dezimieren. Aber sie haben auch Vorteile. Bestimmte Viren können beispielsweise Krebs besiegen. Der Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt beschreibt die Geschichte der Viren und ihrer Erforschung. Von Matthias Eckoldt. | Mehr zur Sendung: http://swr.li/faszination-viren | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Aula Die Entdeckung des Patienten | Historikerin Bettina Hitzer über das wechselvolle Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Diagnose „Krebs“ war früher ein Todesurteil. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Früher konnten sich Ärzte und Pfleger nur schwer auf die Ängste, Hoffnungen und die Verzweiflung der Patientinnen und Patienten einlassen. Das hat sich deutlich verbessert. Es kam also zu einer Gefühlsrevolution in Medizin und Gesellschaft. Die Geschichte des Umgangs mit Krebs spiegelt das eindrucksvoll wider. Bettina Hitzer vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden schildert diese Veränderungen im Gespräch mit Ralf Caspary. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/arzt-und-patient| Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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