Wort der Woche

„Krächz, ächz, stöhn“- erklärt von Sandra Richter

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (7,5 MB | MP3)

Unter den Sprachfantasien nimmt der Erikativ eine besondere Stellung ein, ganze Generationen von Lesern sind mit ihm aufgewachsen. Benannt ist er nach Erika Fuchs, der ersten deutschen Mickey-Maus-Übersetzerin und -Redakteurin, die den Comics ihre Sprache gab. Erikativ ist ein Inflektiv, das heißt, die Verben werden nicht gebeugt, bekommen aber ein lautmalerisches Eigenleben. Prägnante Beispiele hierfür sind etwa „krächz", „stöhn" oder „grübel". Ein literarisches Vorbild der Comicsprache findet sich bereits bei Wilhelm Busch z.B. in „Max und Moritz" - in wunderbar lautmalerischer Vielfalt ließ Busch seiner Sprachfantasie freien Lauf: „Ritzeratze", „Knusper, knasper", „Schwuppdiwupp"!

Gespräch Rechtsprechung in Entenhausen - Die Forschungen des Donaldisten Christian Schulz

Christian Schulz ist seit 2022 “Präsidente” der deutschen Donaldisten. Diese Anhänger des lauteren Donaldismus erforschen die Entenhausener Comicwelt mit durchaus wissenschaftlichen Methoden.  mehr...

SWR2 Tandem SWR2

STAND
AUTOR/IN