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Journalistenpreis Informatik des Saarlandes SWR2 Autor Dirk Asendorpf ausgezeichnet

In seiner halbstündigen SWR2 Wissen-Sendung: "Roboterethik – Darf uns Technik beherrschen?" setzt sich Dirk Asendorpf kritisch mit der Frage auseinander, wie stark Robotertechnik in unser Leben eingreifen kann. Dafür erhält den in Saarbrücken vergebenen Journalistenpreis Informatik in der Kategorie Hörfunk.

Für den Journalistenpreis, der bereits zum neunten Mal ausgelobt wurde, gab es auch diesmal wieder viele hochkarätige Einsendungen von allen führenden bundesdeutschen Medien. Gestiftet wurden die drei Hauptpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro von der saarländischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes. Ziel des Journalistenpreises ist es, Beiträge zu honorieren, die in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Themen der Informatik wecken und sich mit den Chancen und Risiken der Informationstechnologie auseinandersetzen.

Dirk Asendorpf erhält für seine SWR2 Wissen -Sendung über Roboterethik den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis in der Kategorie Hörfunk.

Begründung der Jury: "Dirk Asendorpf setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, wie stark Robotertechnik in unser Leben eingreifen kann. Er zeigt dabei auf, wo Grenzen überschritten werden, weil die Roboter den Menschen beherrschen und nicht umgekehrt.

Dirk Asendorpf

Dirk Asendorpf

Der Autor warnt davor, dass viele nicht wahrhaben wollen, wie schnell technische Neuerungen in der Robotik, die für die zivile Gesellschaft hohen Nutzen bringen, auch für militärische Zwecke eingesetzt werden können. Wie schwierig es ist, ethische Leitlinien für die Robotik zu formulieren, macht Asendorpf aber auch an den kulturellen Unterschieden in Europa und Ostasien fest. Während man hierzulande
skeptisch mit Robotern als persönlichen Assistenten umgeht, werden diese in Japan wie menschliche Wesen mit eigenen Emotionen behandelt. In seiner vielschichtigen Reportage hat Dirk Asendorpf die aktuelle Forschung kritisch durchleuchtet und die vielen noch ungelösten ethischen Fragen sichtbar gemacht."

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