SWR2 Wissen Hitlers „Ordensburgen“ – Kaderschmieden des Nationalsozialismus

Von Pia Fruth

Dauer

Anfang der 30er-Jahre lässt die NSDAP drei "Ordensburgen" errichten: Im Allgäu, in der Nordeifel und Pommern impft man Tausenden jungen Männern antisemitischen Hass und blinden Gehorsam ein. Viele von ihnen stammen aus einfachen Verhältnissen und versprechen sich sozialen Aufstieg. 1939 haben sich die meisten dieser fanatisierten "Ordensjunker" der Anfangsjahre begeistert an die Front geworfen und wüten in den besetzten Gebieten Osteuropas. Jetzt werden weitaus jüngere Schüler der "Adolf-Hitler-Schulen" in den nur halb fertigen und inzwischen leerstehenden Ordensburgen auf Parteilinie getrimmt. (Produktion 2017)

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