Virologie

HI-Virus wohl schon über 100 Jahre alt

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Das HI-Virus geht auf eine Tier-zu-Mensch-Übertragung zurück. Die Virologin Beatrice Hahn und ihr Team konnten den Ursprung zurückverfolgen auf eine Schimpansen-Population in Kamerun. Der Zeitpunkt der Übertragung liegt um das Jahr 1910.

Medizin Meilenstein gegen AIDS: eine Spritze alle 8 Wochen

Cabotegravir heißt ein neuer Wirkstoff gegen AIDS. Er wird derzeit in einer klinischen Studie getestet. Erste Ergebnisse machen große Hoffnung, denn der Wirkstoff hat einige Vorteile gegenüber den bisherigen Medikamenten.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Gespräch Welt-AIDS-Tag: Corona-Pandemie könnte auch zu mehr HIV-Infektionen führen

Die Corona-Pandemie könnte bis Ende 2021 auch zu einem Anstieg der HIV-Infektionen führen, zu etwa 300.000 zusätzlichen Aids-Erkrankungen, befürchten die Vereinten Nationen im Bericht zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Das liege vor allem daran, dass die Corona-Pandemie zu einer Verringerung der Test- und Versorgungsstrukturen führe, so Holger Wicht, Sprecher der Deutschen AIDS-Hilfe, in SWR2. Probleme bestünden sowohl bei der Versorgung mit Medikamenten wie auch dabei, dass sich infolge der Pandemie zu wenig Menschen auf das AIDS-Virus testen ließen. Aus Erfolgen bei der Behandlung des HI-Virus ließe sich dabei auch in der jetzigen Pandemie lernen. Insbesondere habe sich der Erfolg gezeigt, auf eine gemeinsame „Lernstrategie“ in der Krise zu setzen, statt auf Infizierte lediglich Druck auszuüben und sie mit Verboten zu belegen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Archivradio

29.4.1984 USA verkünden Entdeckung von Aidsvirus

29.4.1984 | Anfang der 1980er-Jahren kamen aus den USA Nachrichten von einer bis dahin unbekannten, ansteckenden und tödlichen Immunschwächekrankheit: Aids. Die meisten Betroffenen sind homosexuell, was dazu führt, dass die Gefährlichkeit der Krankheit in der breiten Öffentlichkeit zunächst unterschätzt wird.  mehr...

12.5.1987 Einreiseverbot für HIV-Infizierte – für einen Tag

12.5.1987 | Differenzen um die richtige Aids-Politik treten am 12. Mai 1987 offen zutage, als Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann CSU den Zollbehörden schreibt, sie sollen Aids-Infizierte an der Grenze abweisen. Der Erlass sorgt für Verwirrung und erhebliche Irritationen. Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth nimmt Stellung dazu.  mehr...

23.11.1988 Rita Süssmuth über ihren Kampf in der Aids-Politik

23.11.1988 | Rita Süssmuth ist Bundesgesundheitsministerin bis 1988, als der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Helmut Kohl sie zur Bundestagspräsidentin vorschlägt. Süssmuth folgt diesem Ruf nicht ohne zu betonen, dass sie in der Aids-Politik weiter mitreden werde. Am 23. November 1988 gibt sie zur Überraschung vieler eine Abschiedspressekonferenz und zieht eine deutliche Bilanz. Sie habe in der Regierung oft mit dem Rücken zur Wand gestanden.  mehr...

Medizingeschichte: aktuelle Beiträge

Aula Der Körper und seine Säfte – Eine andere Kulturgeschichte

„Rotz und Wasser" heulen, in "Schweiß gebadet" sein – Körpersäfte sind in unserem Denken und Fühlen präsent. Dennoch: Eine Medizin- oder Kulturgeschichte der Körpersäfte ist bis heute nicht geschrieben. Der Medizinhistoriker Professor Wolfgang U. Eckart schließt die Lücke. (SWR 2019/2021)  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

Aula Faszination Viren | Warum wir die winzigen Lebewesen nicht genug würdigen können

Sie sind extrem flexibel, wandlungs- und anpassungsfähig, sie haben zum Teil perfide Strategien entwickelt, um einen Organismus zu „erobern“. Viren können hoch technisierte Gesellschaften lahmlegen und deren Bevölkerungen stark dezimieren. Aber sie haben auch Vorteile. Bestimmte Viren können beispielsweise Krebs besiegen. Der Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt beschreibt die Geschichte der Viren und ihrer Erforschung. Von Matthias Eckoldt. | Mehr zur Sendung: http://swr.li/faszination-viren | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

Aula Die Entdeckung des Patienten | Historikerin Bettina Hitzer über das wechselvolle Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Diagnose „Krebs“ war früher ein Todesurteil. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Früher konnten sich Ärzte und Pfleger nur schwer auf die Ängste, Hoffnungen und die Verzweiflung der Patientinnen und Patienten einlassen. Das hat sich deutlich verbessert. Es kam also zu einer Gefühlsrevolution in Medizin und Gesellschaft. Die Geschichte des Umgangs mit Krebs spiegelt das eindrucksvoll wider. Bettina Hitzer vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden schildert diese Veränderungen im Gespräch mit Ralf Caspary. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/arzt-und-patient| Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

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