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Herman Melville und das Böse – Von „Moby Dick“ bis „Billy Budd“

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AUTOR/IN
Anna-Dorothea Schneider

"Moby Dick" kennt fast jeder. Die moralischen Zwiespältigkeiten, die der am 1. August 1819 geborene und am 28. September 1891 gestorbene Melville beschreibt, beschäftigen uns auch heute noch.

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Neben "Moby Dick" spielt auch Melvilles letztes Buch "Billy Budd" auf See. Und auch darin geht es um das Böse als eine Macht, mit der wir rechnen müssen, die zu besiegen wir aber nicht imstande sind.

Diese Auffassung von der tragischen Grundkonstellation des Menschen im Kosmos widerspricht dem amerikanischen Mainstream. Deshalb blieb Melville nach dem Erscheinen von "Moby Dick" der Erfolg versagt. Die moralischen Zwiespältigkeiten, die der am 1. August 1819 geborene Melville in seinen Texten anspricht, beschäftigen uns aber nach wie vor auch heute.

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