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Gendermedizin – Frauen sind anders krank

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Volkart Wildermuth
Volkart Wildermuth (Foto: Privat)

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Weiß ein Herz, ob es im Körper einer Frau oder eines Mannes schlägt? Die Antwort lautet „ja“. Alle Organe haben ein Geschlecht. Trotzdem waren in der Vergangenheit Kranke für Medizin und Medikamentenforschung automatisch Männer. Mit gefährlichen Folgen für Frauen, die häufig für die gleiche Krankheit eine andere Behandlung benötigen als Männer.

Die Gendermedizin rückt das Geschlecht in den Fokus, fordert Medikamentenstudien auch an Probandinnen und sorgt so für bessere Therapien für Frauen – und nebenbei auch für Männer.

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Mukoviszidose ist die häufigste tödliche und unheilbare Erbkrankheit in Deutschland. Vielversprechende Therapien waren bisher nur für Jugendliche ab 12 zugelassen. Jetzt gibt eine Studie Hoffnung: Auch Kinder ab 6 dürfen behandelt werden.  mehr...

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Stechende Kopfschmerzen kennen viele Menschen nur zu gut – da ist eine Tablette Aspirin oft die Rettung. Zu verdanken ist die dem Chemiker Felix Hoffmann: Heute vor 125 Jahren hat er das Medikament erstmals in seiner reinen Form hergestellt.  mehr...

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