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Von Beate Krol

Wer Steuern hinterziehen und Geld waschen möchte, der ist im deutschen Immobiliensektor, im Gastrogewerbe oder im Kunsthandel herzlich willkommen. Deutschland macht es Geldwäschern aus dem In- und Ausland zu leicht. Daran haben auch die Anti-Geldwäsche-Maßnahmen wenig geändert, die das Bundesfinanzministerium auf Druck der OECD 2014 eingeleitet hat. Immer noch bleiben zu viele Anzeigen bei der zuständigen Behörde zu lange unbearbeitet, weshalb die Staatsanwaltschaft Osnabrück nun sogar gegen sie ermittelt. Warum tut sich Deutschland so schwer?

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