Bildung

Fake oder echt? Deutschen Schüler*innen fehlt Medienkompetenz

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Ist eine Information im Netz vertrauenswürdig oder nicht, Fakt oder Meinung? Das kann weniger als die Hälfte der deutschen 15-Jährigen unterscheiden, wie eine Sonderauswertung der PISA-Studie ergeben hat. Im internationalen Vergleich nur Mittelmaß.

Gespräch Wissen im Netz: Wie Youtube die Wissenschaftsvermittlung direkter und unterhaltsamer macht

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten sich die Strategien von beliebten Youtube-Bloggern genauer anschauen, sagt Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Bucher in SWR2. Dadurch könnten Forschungsergebnisse einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Medien YouTube = Bildung? Jugendliche und die Kultur im Netz

YouTube ist aus dem Leben vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es den jungen Menschen nicht nur ums Daddeln. Welche Rolle spielt YouTube für die kulturelle Bildung der Jugend?  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Erziehung heute (5/5) Wie wird mein Kind medienkompetent?

Es ist „DAS“ Thema bei Elternabenden in Kindergärten und Schulen: Wie lernen Kinder einen vernünftigen Umgang mit Medien - wann ist digitale Bildung angesagt, wann ein Handy-Verbot?  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Bildung Adolf Reichwein – Pionier der Medienpädagogik

Der Reformpädagoge Adolf Reichwein (1898 - 1944) entwickelte schon in den 1930ern Konzepte für das, was heute Medienkompetenz genannt wird. Wichtigstes Medium damals: der Film.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Schule: aktuelle Beiträge

Bildung Mit Mentoring zum Schulerfolg – Mehr Chancen für benachteiligte Jugendliche

Nur jedes vierte Kind aus einer Arbeiterfamilie studiert: Die Bildungschancen von Jugendlichen hängen in Deutschland stark von der sozialen Herkunft ab. Vielen fehlt ein Vorbild und das Zutrauen, eigene Bildungswege zu gehen. Persönliche Mentor*innen können dabei helfen. Von Britta Mersch. (SWR 2022) | Manuskript zur Sendung und Mentoringprogramme: http://swr.li/mentoring | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Bildung So verhelfen Mentoren Arbeiterkindern zur besseren Schulkarriere

Von 100 Arbeiterkindern, die eine Grundschule besuchen, schaffen 27 den Sprung an eine Hochschule. Bei Kindern aus Akademikerhaushalten sind es dreimal so viele. Mentoren, zum Beispiel Studierende, können hier erfolgreich helfen. | http://swr.li/mentoring  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Bildung Brasilien: So bringen Schuldetektive Schüler ins Klassenzimmer zurück

Nach langen Schulschließungen sind Rios Schulen Mitte Oktober zum Präsenzunterricht zurückgekehrt. Doch gerade in den ärmeren Vierteln ist nur die Hälfte der Schülerschaft in den Unterricht zurückgekehrt. Schuldetektive machen sie nun ausfindig.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Medien: aktuelle Beiträge

14.5.1965 Rudolf Augstein zum Ende der Spiegel-Affäre

14.5.1965 | Rudolf Augstein bleibt 103 Tage in Haft. Am 7. Februar 1963 wird er freigelassen, weil die Haftgründe – Flucht- und Verdunkelungsgefahr – als nicht mehr gegeben angesehen werden. Das Verfahren wegen Landesverrats ist damit aber noch nicht ausgestanden. Das passiert erst zwei Jahre später. Im Februar 1965 werden die Ermittlungen gegen Rudolf Augstein eingestellt, am 13. Mai 1965 kommt sogar der Bundesgerichtshof zum Ergebnis, dass es für den Vorwurf des Landesverrats keine Beweise gibt. Alle Details, die der Spiegel in seinem regierungskritischen Artikel „Bedingt abwehrbereit“ verwendet habe, seien bereits von anderen Medien genannt worden oder öffentlich zugänglich gewesen. Am Tag nach diesem sehr klaren Urteil des Bundesgerichtshofs äußert sich Rudolf Augstein in einem Interview mit NDR-Redakteur Helmut Günther.  mehr...

29.10.1962 Nach Augstein-Verhaftung: öffentliche Spiegel-Betriebsversammlung mit Verlagschef Becker

29.10.1962 | Zwei Tage nach der Durchsuchung der "Spiegel"-Redaktionsräume stellte sich "Spiegel"-Chef Rudolf Augstein am 28. Oktober 1962 der Polizei und wurde verhaftet. Am 29. Oktober lädt Verlagschef Hans Detlev Becker die Belegschaft zu einer Betriebsversammlung. Er gibt sich gut gelaunt und selbstsicher, macht sich über die Regierung lustig und erklärt, dass ein "Spiegel" ohne Augstein sicherlich ein anderer Spiegel wäre. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass sich die Beschuldigungen in Luft auflösen würden. | Spiegel-Affäre  mehr...

27.10.1962 „Bedingt abwehrbereit“: Beginn der Spiegel-Affäre

27.10.1962 | Am Abend des 26. Oktober 1962 besetzte die Polizei Redaktionsräume des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ im Hamburger Pressehaus. Vorausgegangen waren Berichte des „Spiegel“, die sehr kritisch gegenüber der Politik von Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) waren. Insbesondere der Artikel, der am 10. Oktober 1962 unter der Überschrift „Bedingt abwehrbereit“ erschienen war.
Der Artikel kam zu dem Ergebnis, dass die Verteidigungsstrategie der Bundeswehr im Fall eines sowjetischen Angriffs nicht funktionieren würde. Die Bundeswehr sei dafür zu schlecht ausgestattet.
Diesen Artikel und die darin enthaltenen Details betrachteten Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Verteidigungsminister Strauß als Landesverrat, aber auch Bundesanwalt Albin Kuhn sah das so.
Am 23. Oktober 1962 ergingen Haftbefehle, drei Tage später schlug das Bundeskriminalamt zu und am folgenden Morgen, dem 27. Oktober 1962, informierte der Verlag die Öffentlichkeit über die Vorgänge.
Später, am selben Tag, befragen Journalisten die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, worüber wiederum der Südwestfunk berichtete. Darin fällt auch das Stichwort „Onkel Aloys“. Unter diesem Titel war im September bereits ein Strauß-kritischer Artikel im Spiegel erschienen – und zwar darüber, dass ein enger Vertrauter der Strauß-Familie, Aloys Brandenstein, durch Rüstungsgeschäfte der Bundesregierung Millionen an Provisionsgeldern kassiert habe.
Minister Strauß verklagt „Spiegel“-Chef Rudolf Augstein. Viele spekulieren, dass die aktuelle Aktion gegen den „Spiegel“ ein Racheakt des Verteidigungsministeriums sei. Auch diese Frage sprechen die Journalisten gegenüber der Bundesanwaltschaft an.  mehr...

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