6.5.1937 Explosion der "Hindenburg" in Lakehurst

1936 geht das damals weltgrößte Luftschiff der Welt "Hindenburg" in Betrieb. Doch schon ein Jahr später kommt es zur Katastrophe, als sich der Wasserstoff im hinteren Teil des Luftschiffs entzündet. 35 Menschen sterben. Die bewegende Live-Reportage von Herbert Morrison wurde weltberühmt.

Die "Hindenburg" fährt 63 mal über den Atlantik, sowohl nach Rio de Janeiro, als auch nach Lakehurst bei New York.

Doch am 6. Mai 1937 kommt es zur Katastrophe: Die Fahrt von Frankfurt am Main über den Atlantik war zunächst ruhig verlaufen. 97 Personen sind an Bord. An der amerikanischen Küste gibt es eine Gewitterwarnung, dadurch verzögert sich die Landung. Als der Zeppelin Lakehurst erreicht, entzündet sich der Wasserstoff im hinteren Teil des Luftschiffs, es sinkt zu Boden. Durch die Flammen gerät schließlich auch der Dieselkraftstoff in Brand.

Dauer

Von dieser Katastrophe existiert die berühmte Live-Reportage von Herbert Morrison, der eigentlich über eine glückliche Landung berichten will, und plötzlich in völlige Verzweiflung gerät. Die Katastrophe beginnt etwa zehn Minuten nach Beginn der Aufnahme.

Aufnahme: 6. Mai 1937

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