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Dumme Wut – guter Zorn? Reflexionen über starke Gefühle

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"Wutbürger" nannte sie die Presse und verpasste damit den lautstarken Pegida-Demonstrationen ein wirksames Etikett. Denn Wut und Zorn gehören seit dem frühen Christentum zu den sieben Todsünden.

Bereits die Philosophen der Antike wollten diese übermächtigen Gefühle beherrschbar machen. Menschen dürfen sich nicht erzürnen, Götter hingegen schon. Andererseits: Liegen, wenn nicht in der schnell verrauchenden Wut so doch im anhaltenden Zorn auch nützliche Impulse? "Zorn macht langweilige Menschen geistreich", so Francis Bacon.

Psychologie Wut – Eine produktive Kraft

Menschen in Rage beunruhigen ihr Umfeld. Aber der falsche Umgang mit der oft verpönten Emotion Wut kann sogar zu Depressionen führen. Psychologen raten deshalb: Lasst die Wut zu.  mehr...

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Aula Die Zornigen begehren auf! Warum die Gesellschaft aggressiver wird

Hasstiraden, Beschimpfungen, rechte Parolen – was bringt Menschen dazu, ihrem Zorn öffentlich freien Lauf zu lassen? Die Soziologin Cornelia Koppetsch sieht die Gründe in der Globalisierung, sagt sie im Gespräch mit Ralf Caspary.  mehr...

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Philosophie: aktuelle Beiträge

Aula Was ist Zeit? | Warum wir Zeit unterschiedlich lang erleben, erklärt Physiker Marco Wehr

Ist Zeit das, was man auf der Uhr abliest? Oder ist Zeit die Dauer, die man fühlt? Oder die Zeiträume, die man erinnert?  mehr...

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Aula So tíckt die sensible Gesellschaft | Gespräch mit der Philosophin Svenja Flaßpöhler

Unsere Gesellschaft ist sensibler geworden, Mitgefühl und Empathie mit anderen stehen hoch im Kurs. Doch gleichzeitig zeigen sich auch ihre negativen Züge: eine Hypersensibilität, die sich in Gereiztheit und Unversöhnlichkeit ausdrückt. Von Svenja Flaßpöhler. | Dr. Svenja Flaßpöhler ist Philosophin und Chefredakteurin des "Philosophie Magazin". | Mehr zur Sendung: http://swr.li/sensible-gesellschaft | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Philosophie Zynismus – Mehr als rücksichtlose Ehrlichkeit?

Zynische Menschen nehmen für sich in Anspruch, die Dinge so zu sehen, wie sie sind: sinnlos, wertlos, verachtenswert. Ihren Ursprung hat diese radikale Haltung im antiken Kynismus. Dem folgte der Zynismus, der sich durch rücksichtslosen Spott und Opportunismus kennzeichnen lässt. Von Rolf Cantzen. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/zynismus-menschen | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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