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"Wutbürger" nannte sie die Presse und verpasste damit den lautstarken Pegida-Demonstrationen ein wirksames Etikett. Denn Wut und Zorn gehören seit dem frühen Christentum zu den sieben Todsünden.

Bereits die Philosophen der Antike wollten diese übermächtigen Gefühle beherrschbar machen. Menschen dürfen sich nicht erzürnen, Götter hingegen schon. Andererseits: Liegen, wenn nicht in der schnell verrauchenden Wut so doch im anhaltenden Zorn auch nützliche Impulse? "Zorn macht langweilige Menschen geistreich", so Francis Bacon.

Psychologie Wut – Eine produktive Kraft

Menschen in Rage beunruhigen ihr Umfeld. Aber der falsche Umgang mit der oft verpönten Emotion Wut kann sogar zu Depressionen führen. Psychologen raten deshalb: Lasst die Wut zu.  mehr...

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Aula Die Zornigen begehren auf! Warum die Gesellschaft aggressiver wird

Hasstiraden, Beschimpfungen, rechte Parolen – was bringt Menschen dazu, ihrem Zorn öffentlich freien Lauf zu lassen? Die Soziologin Cornelia Koppetsch sieht die Gründe in der Globalisierung, sagt sie im Gespräch mit Ralf Caspary.  mehr...

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Philosophie: aktuelle Beiträge

Porträt Paul Watzlawick – Warum wir nicht NICHT kommunizieren können

Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Paul Watzlawicks konstruktivistische Weltsicht prägt die systemische Psychotherapie und ist bis heute Grundlage der Kommunikationstheorie –  zum Beispiel mit dem Satz „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Porträt zum 100. Geburtstag am 25. Juli 2021. Von Martina Senghas. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/watzlawick | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Aula So hilft die Philosophie bei der Bewältgung der Pandemie | Zwischenmenschliche Beziehungen sind das A und O, findet Wilhelm Schmid

Durch die Corona-Krise fühlen sich viele Menchen hilflos und verunsichert. Sie fragen sich: Was ist das Wesentliche im Leben, was gibt mir einen Sinn, muss ich mein Leben ändern? Zur Sendung: http://swr.li/philosophie-pandemie  mehr...

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Aula Roboterethik | Der Umgang mit künstlicher Intelligenz muss öffentlich diskutiert werden, sagt Catrin Misselhorn

KI, künstliche Intelligenz, scheint immer intelligenter zu werden, und vielleicht werden eines Tages Maschinen besser und effizienter entscheiden können als wir Menschen. Ihr Vormarsch in Industrie und Alltag ist kaum mehr zu stoppen. Dabei geraten sie oft in Situationen, die moralische Entscheidungen verlangen. Das könnte Pflegeroboter im Altenheim ebenso betreffen wie Kampfroboter in einer Kriegssituation. Das wirft die Fragen auf: Wie verändert das unsere Moralvorstellungen, brauchen wir eine Maschinenethik? Catrin Misselhorn, Professorin für Philosophie an der Universität Stuttgart, beantwortet diese Frage im Gespräch mit Ralf Caspary. Von Catrin Misselhorn. (SWR 2019) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/Roboterethik | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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