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Ein vertrauensvolles Arzt-Verhältnis auf Augenhöhe erleichtert Patienten, mit Erkrankungen umzugehen. Doch es hat einige Zeit gedauert, bis Ärzte gelernt haben, auf ihre Patient*innen einzugehen.

Bettina Hitzer vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden zeichnet diese Entwicklung im Gespräch mit Ralf Caspary nach.

Die Diagnose "Krebs" war früher ein Todesurteil. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Früher konnten sich Ärzte und Pfleger nur schwer auf die Ängste, Hoffnungen und die Verzweiflung der Patienten einlassen. Das hat sich deutlich verbessert. Es kam also zu einer Gefühlsrevolution in Medizin und Gesellschaft. Die Geschichte des Umgangs mit Krebs spiegelt das eindrucksvoll wider. Bettina Hitzer vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden schildert diese Veränderungen.

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