Physik

Deshalb ist die Gasturbine von Nord Stream 1 so wichtig

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AUTOR/IN
Vinetta Richter

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Die Turbine ist ein essentieller Teil der Gasversorgung Deutschlands. Denn sie und vier weitere Turbinen sind dafür verantwortlich, dass Gas überhaupt durch die Pipeline fließen kann.

Energiekrise – und jetzt? Ist weniger Gas genug?

Russland hat den Gashahn weiter zugedreht. Dabei ist wahrscheinlich, dass über die Nord-Stream-1-Pipeline bald überhaupt kein Gas mehr nach Deutschland kommt. Viele Menschen fragen sich deshalb, ob wir den Winter schaffen. Ist weniger Gas genug?

Habt Ihr Fragen oder Anregungen? Dann mailt uns gerne an energiekrise@ard.de  mehr...

Energie Nord Stream 2 – Der Streit um Gas aus Russland

Das in Deutschland verbrauchte Erdgas kommt zur Hälfte aus Russland. Mit der neuen Ostseepipeline Nord Stream 2 könnte sich der Anteil erhöhen. Was heißt das fürs Klima? Gibt es Energie-Alternativen?  mehr...

Energie

30.1.1947 Gas- und Kohlemangel im Kältewinter – Energieknappheit in Berlin

30.1.1947 | Es ist eisig kalt im Nachkriegswinter 1946/1947. Es mangelt an Kohle und Gas. In Berlin sterben Dutzende an Erfrierungen. Die Stadt ist damals noch nicht streng in Ost- und Westberlin geteilt, sondern in die vier Sektoren der Siegermächte. Für dieses „Groß-Berlin“ gibt es eine gemeinsame Stadtverordnetenversammlung, und dort war die katastrophale Energieversorgungslage eins der zentralen Themen am 30. Januar 1947.
Krankenhäuser, Schulen, Bäckereien – wer hat Priorität bei der Energieversorgung? Es wird über Gaskontingente gesprochen. SPD-Stadtrat Gustav Klingelhöver stellt in drastischen Worten die Situation dar und beklagt in seiner Rede vor allem, dass die Kohletransporte aus der sowjetischen Zone auf sich warten lassen. Die Stadt beziehe deshalb verstärkt Steinkohle aus dem Ruhrgebiet.  mehr...

10.10.1981 Erhard Eppler – Leitfigur der Friedensbewegung

10.10.1981 | Innerhalb der SPD gehörte Erhard Eppler dem linken Flügel an. Im Grunde dem Flügel, der den Ansichten der 1980 gegründeten Partei der Grünen sehr nahestand.  mehr...

12.12.2005 Gerhard Schröder bekommt hoch dotierten Gazprom-Job

12.12.2005 | Am 18. September 2005 hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die Bundestagswahl verloren. Am 22. November übergibt er das Amt an Angela Merkel. Keine drei Wochen später, am 9. Dezember 2005, wird bekannt, dass er in den Dienst des russischen Erdgaskonzerns Gazprom wechselt und Aufsichtsratschef des gerade erst gegründeten Konsortiums für die damals neu geplante Ostseepipeline für russisches Erdgas wird. Diesem Konsortium gehören neben Gazprom auch die deutschen Unternehmen E.ON und Wintershall an.
Pikant ist Schröders neuer Job auch deshalb, weil er als Bundeskanzler die Pläne für die Pipeline vorangetrieben hat. Entsprechend harsch fällt die Kritik aus – zunächst bei den politischen Gegnern, aber nach einigen Tagen, am 12. Dezember 2005, zeigen auch immer mehr SPD-Politiker ihr Unverständnis.
An diesem Tag macht SWR3 die Geschichte zum Topthema.
In den folgenden Tagen und Wochen sieht Russland seine Position auch gegenüber der Ukraine gestärkt und erhöht den Gaspreis für die Ukraine. Es kommt zum ersten heftigen Gasstreit zwischen beiden Ländern.  mehr...

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Vinetta Richter