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Cyberstalking – Was tun gegen digitale Gewalt?

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Sie werden beleidigt und in Kommentaren und Videos auf sozialen Medien bedroht: Häufig sind es Frauen, die Opfer von Cyberstalking werden. Vielen setzt das psychisch stark zu.

Im Kampf gegen digitale Gewalt sind die Gesetze mehrmals verschärft worden. Nicht nur, weil zu viele Stalker anonym bleiben, sondern auch, weil die Täter mehr und mehr Spionagesoftware einsetzen.

Wie reagieren Polizei und Justiz auf diese Bedrohungen? Und kann man Social-Media-Plattformen überhaupt dazu bewegen, wirkungsvoller gegen Hasskriminalität vorzugehen?

Psychologie Stalking – Wenn aus Liebe Wahn wird

Angst und Isolation sind mögliche Folgen von Stalking. Jedes vierte Stalking-Opfer denkt an Suizid. Schärfere Gesetze sollen die meist männlichen Täter nun stärker abschrecken.  mehr...

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Bundesjustizministerin Lambrecht Mehr Aufmerksamkeit für das Thema 'Gewalt gegen Frauen'

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hat die geschäftsführende Bundesjustizministerin Christiane Lambrecht (SPD) dazu aufgerufen, dem Thema deutlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken. "Wir müssen es zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe machen, ständig immer wieder darüber berichten, aufzeigen was wir tun", sagte Lambrecht im SWR Tagesgespräch. Dazu gehöre beispielsweise die Information über das Hilfetelefon, an das sich Frauen 24 Stunden, sieben Tage die Woche wenden könnten und das in insgesamt 18 Sprachen.
Lambrecht, die auch geschäftsführende Frauenministerin ist, rief zudem zu einem bewussten Sprachgebrauch auf: "Wenn ich manchmal lese, wenn Frauen vom Partner oder Ex-Partner getötet werden und dann von Familientragödien die Rede ist, dann regt mich das richtig auf, denn da geht es nicht um eine Tragödie, sondern um eine Gewalttat".
Lambrecht machte auf mehrere Gesetzesverschärfungen der letzten Legislaturperiode aufmerksam, die zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wichtig gewesen seien. Zum Beispiel sei das Stalking-Gesetz so verschärft worden, dass es jetzt auch wirklich greife, während beim Gewaltschutzgesetz nun tatsächlich derjenige aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen müsse, der gewalttätig geworden sei und nicht umgekehrt.
Mit Blick auf den Koalitionsvertrag der künftigen Ampelregierung lobte Lambrecht die Zusage, dass sich der Bund künftig am bedarfsgerechten Ausbau des Hilfesystem, sowie an der Regelfinanzierung von Frauenhäusern beteiligen will.  mehr...

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Kriminalität Konzepte gegen häusliche Gewalt – Was tun, wenn er prügelt?

In Deutschland gibt es zu wenig Plätze in Frauenhäusern für gewaltbedrohte Frauen und ihre Kinder. Neue Ansätze fordern, zudem verstärkt auf Prävention und Täterarbeit zu setzen.  mehr...

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No-Hate (1/2) Mein Ex rastet aus

Zwei Frauen berichten vom Stalking ihrer Expartner. Sie bedrängen, stellen nach und verüben Gewalt. Über den mühevollen Kampf, die Gegenwehr, den Stress nach der Trennung.  mehr...

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No Hate (2/2) Hassmails an die Bürgermeisterin

Die Entwicklung ist alarmierend: Männer und Frauen, die Politik machen, werden mehr und mehr beschimpft und bedroht: Hassmails, Nachstellungen, ja sogar Morddrohungen.  mehr...

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Mannheim

Sprechen wir über Mord?! Mord in Mannheim – True Crime | Ein Stalker tötet

Oliver M. und seine Freundin waren drei Jahre lang ein Paar. Im April 2019 beendet die Frau die Beziehung. Oliver M. nimmt die Trennung nicht hin. Mehrmals täglich ruft er sie an. Nachts sitzt er stundenlang vor ihrer Wohnung in Mannheim. Im August 2019 erstattet sie Anzeige bei der Polizei. Sie will nicht länger in Angst leben. Zwei Monate später ist sie tot.  mehr...

Psychologie

Pandemie Psychisch überlastet: Beratungsstellen für Studierende schlagen Alarm

Vereinsamung, depressive Verstimmung, digitale Isolation: Das Studieren in Pandemiezeiten hinterlässt Spuren. Psychologische Beratungsstellen für Studierende sind überlastet. Das Deutsche Studentenwerk fordert mehr Rücksicht auf Student*innen in der Coronapolitik.
Jochen Steiner im Gespräch mit Reinhard Mack, Leiter der psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Bodensee.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Psychologie Statt Klinikaufenthalt: So helfen Therapeuten Jugendlichen zu Hause

Magersucht, Ritzen, Depressionen – für Kinder und Jugendliche mit seelischen Störungen gibt es ein neues Programm: Therapeutische Teams betreuen die Patienten in ihrem gewohnten Umfeld. Sie erkennen Konflikte schneller und können gezielt reagieren.  mehr...

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Psychologie Therapieplatz gesucht – Warten auf psychotherapeutische Hilfe

Etwa ein halbes Jahr warten Menschen mit Depressionen, Ängsten oder anderen psychischen Störungen auf Hilfe. Ein Problem: Es gibt zu wenig Kassensitze für Psychotherapeut*innen. Wie kann Menschen in psychischer Not besser geholfen werden? Von Franziska Hochwald. (SWR 2022) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/therapieplatz | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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