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Chöre sehen immer noch von Proben und Konzerten ab. Denn Singen setzt viele Aerosole frei, die als Virenschleuder gelten. Der Chor der katholischen Gemeinde Köln-Bickendorf kann aber wieder sorgenfrei proben. Dirigent Thomas Roß hat ein spezielles Abluft-System gebaut.

Pandemie Chor und Coronavirus: Wie hoch ist das Infektionsrisiko beim Singen?

Es gibt inzwischen einige wissenschaftliche Untersuchungen zum Infektionsrisiko durch das Coronavirus beim Singen. Auch Empfehlungen gibt es – einheitlich sind sie aber nicht. Wir fassen den Wissensstand zusammen.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Musikthema Corona-Infektionen beim Chorsingen und Musizieren mit Blasinstrumenten

Zwei Wissenschaftler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Bundeswehruniversität in München haben das Corona-Infektionsrisiko beim gemeinsamen Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten untersucht. Sie haben professionelle und Amateursänger und -bläser musizieren lassen, die Tröpfchen und die austretende Luft dabei mit einem Laser beleuchtet und mit speziellen Kameras sichtbar gemacht - mit überraschenden Ergebnissen. Andrea Braun hat mit dem Wissenschaftler Christian Kähler gesprochen und weiß, worauf Musiker beim Proben nun achten sollten.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Gespräch Singen mit Maske? Empfehlung einer Musikermedizinerin

Über die Ansteckungsgefahr beim Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten forscht Claudia Spahn an der Uni Freiburg. In SWR2 sagt die Musikmedizinerin, was das Maskentragen beim Singen wirklich bringt.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Gespräch Singen im Chor ab Juni? Freiburger Institut für Musikermedizin empfiehlt zwei Meter Abstand

Bei einer Wiederaufnahme von Chorproben nach Aufhebung des Verbots ab Anfang Juni sei ein Abstand von zwei Metern beim Chorsingen empfehlenswert, so Bernhard Richter vom Freiburger Institut für Musikermedizin in SWR2 zur Auswertung neuerer Studien zur Verbreitung des Coronavirus. Das Institut empfehle außerdem Singen in möglichst hohen und großen Räumen wie beispielsweise Kirchen. Auch eine möglichst gute Durchlüftung senke das Risiko beträchtlich. Am besten sei natürlich Singen im Freien, weil die freigesetzten Aerosole dort nahezu immer sofort unschädlich gemacht würden. Vollständig ausschließen lasse sich ein Risiko aber auch nicht unter Beachtung aller Vorsichtsmaßregeln.
Prof. Bernhard Richter ist einer der Leiter des Instituts für Musikermedizin an der Universitätsklinik Freiburg, HNO-Arzt und selbst Sänger.
Chorsingen gilt als riskant wegen der möglichen Verbreitung des Coronavirus durch Aerosole. Viele ältere Sängerinnen und Sänger gelten außerdem als besonders gefährdet. Bis Anfang Juni gilt noch ein Verbot für Chorproben.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Corona-Forschung Bundeswehr-Uni hält Coronainfektion beim Chorsingen für "äußerst unwahrscheinlich"

Im März infizierten sich bei einer Probe des Berliner Domchors mehr als 50 Mitglieder mit dem Corona-Virus. Experten empfehlen bisher, gemeinschaftliches Singen in Räumen zu vermeiden - auch in Gottesdiensten.  mehr...

Coronavirus: aktuelle Beiträge

Die Corona-Lage: Der Virologe Bodo Plachter im Gespräch Pandemie in Deutschland: „Ich bin verhalten optimistisch“

Die Corona-Lage: Die Impfungen in Deutschland haben sich weiter beschleunigt und auch die Lage auf den Intensivstationen hat sich leicht gebessert. Die WHO hat die indische Mutation B1.617 des Coronavirus als „besorgniserregend“ eingestuft. Worauf müssen wir uns jetzt einstellen? Christine Langer im Gespräch mit dem Virologen Bodo Plachter, Uniklinik Mainz  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Medizin Nicht nur nach Covid-19: So hilft die Riechtherapie gegen Krankheiten

Riechtraining kann vielleicht helfen, Krankheiten zu behandeln, und zwar nicht nur den verlorengegangenen Geruchssinn nach Covid-19. Studien zeigen: Das Schnuppertraining kann helfen gegen Schlafstörungen oder Schmerzen und kann vielleicht vorbeugen gegen nachlassende intellektuelle Fähigkeiten im Alter.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Medizin Neue Studie beginnt: Warum sind manche Menschen Superspreader?

Aerosole sind winzige Blasen, die in unseren Atemwegen entstehen. Wenn wir ausatmen, gelangen sie nach draußen und zerplatzen. So gelangen nanogroße Partikel in die Luft, darunter auch das Coronavirus. Einige Menschen geben mehr Aerosole nach außen ab als anderen. Ein Forschungsteam in Magdeburg will jetzt herausfinden, was die Gründe sind.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

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