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Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

Wer seriöse soziologische Analysen zur Ökonomie oder Spaßgesellschaft zur Hand nimmt, wird schnell ermüden. Der Grund: ein mit abstrakten Analysen und Definitionen hochgerüsteter wissenschaftlicher Sprachduktus, der viele Laien abschreckt, auch wenn das Thema interessant ist. Doch es geht auch ganz anders. Wie, das erklärt Stefan Selke, Professor für Soziologie an der Hochschule Furtwangen.

Stefan Selke ist Professor für Soziologie an der Hochschule Furtwangen und vertritt dort das Lehrgebiet „Gesellschaftlicher Wandel“. Seit 2015 ist Selke für zunächst drei Jahre Forschungsprofessor für „Transformative und Öffentliche Wissenschaft“. Er leitet das von der United Nation University zertifizierte "Regional Centre of Expertise" und das "Public Sociology Lab". 

Seine Forschungsinteressen sind:
Transformative und Öffentliche Wissenschaft (insbesondere Public Sociology); Gesellschaftlicher Wandel, gesellschaftliche Transformationen, Gesellschafts- und Zeitdiagnosen;  Armutsökonomie und soziale Nachhaltigkeit; Digitalisierung im Gesundheitswesen (insbesondere Lifelogging und Self-Tracking); Soziale Utopien und soziale Innovationen.

Bücher (Auswahl):
- Öffentliche Soziologie: Eine Einführung in Theorie, Debatte und Praxis eines alternativen Disziplinverständnisses. Springer VS, erscheint voraussichtl. Ende 2018.
- Schamland: Die Armut mitten unter uns. Ullstein Taschenbuch, 2015
- Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert. Econ-Verlag, 2014.

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