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Tauben lenken Raketen, Katzen tragen Abhörgeräte und sind als Spione unterwegs, Hunde springen mit dem Fallschirm in feindliches Gebiet. Um sich gegenüber dem Feind Vorteile zu verschaffen, rekrutierten Menschen immer wieder Tiere für die Kriegführung. Lamas, Raben, Haie, Rentiere, Delfine: Die Artenvielfalt der instrumentalisierten Tiere ist bemerkenswert ebenso wie die Techniken.

Malin Gewinner, Kunstwissenschaftlerin und Buchautorin, zeigt, wie sich dadurch das Verhältnis Mensch - Tier verändert hat.

Malin Gewinner, geboren 1987, studierte Visuelle Kommunkation an der UdK Berlin, der Bezalel School of Arts in Jerusalem und der Zürcher Hochschule der Künste. Derzeit arbeitet sie als freischaffende Gestalterin und Autorin in Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Systemen, Archiven, Identitäten und „Research“. Sie bewegt sich dabei in verschiedenen Bereichen wie Fotografie, Bewegtbild und Grafikdesign. Die Anthropomorpha: Tiere im Krieg ist ihr Debüt als Autorin.

Buchauswahl:
Die Anthropomorpha. Tiere im Krieg. Matthes & Seitz. 2017.

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Der erste moderne Weltkrieg war ein Maschinenkrieg ungeahnter Gewalt. Der Medizinhistoriker Prof. Wolfgang U. Eckart zeichnet ein finsteres Kapitel europäischer Geschichte nach.  mehr...

Heimtückischer Tod: Fritz Haber – Erfinder des Gaskrieges

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