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Die PEG-Magensonde für Demenzkranke

Von Horst Gross

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Menschen mit fortgeschrittener Demenz essen und trinken immer weniger. Oft ist das ein Zeichen dafür, dass es auf das Lebensende zugeht. Doch statt die Kranken geduldig zu füttern, werden sie in Heimen und Krankenhäusern oft künstlich ernährt. Die PEG-Magensonde ist dabei das Mittel der Wahl. Jährlich werden etwa 150.000 solcher Sonden gelegt. Neue Studien zeigen: Dieser Weg schadet bei schwerer Demenz mehr als er nutzt. Er entlastet zwar das Pflegepersonal und die Angehörigen, führt aber oft zu Komplikationen und kann den Sterbeprozess qualvoll verlängern. Kritiker der PEG fordern mehr Aufklärung - und offene Gespräche über das Tabuthema Tod. (Produktion 2017)

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