Joel Basman als Rudolf Höß in KRIEG DER TRÄUME. (Foto: SWR, Ricardo Vaz Palma/IRIS - Ricardo Vaz Palma/IRIS)

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"Krieg der Träume" (2/4)

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Goldene Zeiten (1922 - 27)

Von Christine Sievers und Nicolaus Schröder

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Die 20er-Jahre stehen für Übermut und Modernismus und werden später zum "Labor des 20. Jahrhunderts" verklärt. Doch die neue Freiheit ist eine Freiheit der Eliten. Die Filmdiva Pola Negri z. B. erlebt Berlin als endlose Party, während Millionen Menschen Arbeit, Geld und Perspektive fehlen. Der Kommunist Hermann Duncker baut ein vielgerühmtes Schulsystem für Arbeiter auf, seine Frau Käte kämpft im Thüringer Landtag für soziale Gerechtigkeit und erlebt den reaktionären Kapp-Putsch. Ho Chi Minh bekennt sich zum Kommunismus - und der Unternehmer Silvio Crespi verhilft den italienischen Faschisten zur Macht. Die Französin May Picqueray reist als anarchistische Delegierte zur Moskauer Gewerkschaftsinternationalen und erlebt das Elend in den Straßen dort. (Produktion: SWR/WDR/BR 2018)

Mitwirkende:

Autoren: Christine Sievers und Nicolaus Schröder
Redaktion: Udo Zindel, Assistenz: Ortrud Maske
Besetzung: Mona Frick
Regie: Maria Ohmer
Technik: Beate Dürrschnabel und Burkhard Pitzer-Landeck
Sprecher:
Hüseyin Cirpici (Hermann Duncker)
Folkert Dücker (Gustav Regler, Ansager)
Paul Grill (Erzähler)
Rudolf Guckelsberger (Silvio Crespi, Ansager)
Katrin Hildebrand (Elise Ottensen)
Manja Kuhl (Unity Mitford)
Marcus Michalski (Ho Chi Minh)
Abak Safaei-Rad (Pola Negri)
Michael Stiller (Rudolf Höß)
Lisa Wildmann (Käte Duncker)
Minna Wündrich (May Piqueray)
Johanna Zehendner (Jessica Mitford)

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SWR