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Wie funktionieren Verschwörungstheorien?

Von Michael Butter

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

Die Mondlandung, die Ukraine-Krise, die Nichtexistenz von Bielefeld oder der Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo - diese Ereignisse haben eins gemeinsam: Um sie ranken sich zahlreiche Mutmaßungen, Fiktionen und Gerüchte, sie werden von Verschwörungstheorien verformt und überwölbt. "Verschwörungstheorien können zur Radikalisierung von Extremisten beitragen, Spannungen zwischen Nationen befeuern und das Vertrauen in demokratische Institutionen und Medien unterlaufen", sagt der Anglist Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, der ein Forschungsnetzwerk leitet, das das Phänomen interdisziplinär analysiert. In der SWR2 Aula erklärt Butter Ursachen und Wirkungen des Phänomens.

Michael Butter studierte Englisch, Deutsch und Geschichte an der Universität Freiburg, wo er sich auch habilitierte. Er lehrte zunächst als Assistant Professor an der Universität Bonn, bevor er Lehrtätigkeiten in Freiburg und Wuppertal annahm. Seit 2014 ist er Professor of American Studies an der Universität Tübingen.

Bücher (Auswahl):
– Bewunderer, Verehrer, Zuschauer: Die Helden und ihr Publikum. (zus. mit Ronald G. Asch) ergon Verlag, 2016.
– Conspiracy Theories in the United States and the Middle East: A Comparative Approach. (zus. mit Maurus Reinkowski) Verlag de Gruyter, 2014.
– 9/11: Kein Tag, der die Welt veränderte. (zus. mit Birte Christ und Patrick Keller). Schöningh-Verlag, 2011.

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