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Familientherapie – Systemische Methoden im Wandel

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In den 1950er-Jahren entstand in den USA das Konzept der "Systemischen Familientherapie". Es besagt: Der einzelne psychisch Kranke ist Symptomträger für eine Familie, die nicht mehr oder nur eingeschränkt funktioniert. Die Ursachen für seelische Störungen werden in dem familiären System gesucht, das ihn umgibt und bedingt. Patient ist also nicht nur das Individuum, sondern die ganze Familie wird in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die familiären Konstellationen gewandelt. Auch für Patchwork-Familien oder allein erziehende Mütter und Väter hat die Systemische Therapie Methoden entwickelt. Und zunehmend kommen auch gesellschaftliche Einflüsse in den Blick, die für seelische Störungen verantwortlich sind.

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