Energiewirtschaft

Ausbauen oder abschalten? – Die Atomenergie spaltet Europa

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Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Doch andere westliche Industrienationen wie Frankreich oder Polen setzen weiter auf Kernreaktoren und wollen für den Klimaschutz sogar neue bauen. 35 Jahre nach Tschernobyl ist die EU bei der Kernenergie gespalten.

Geschichte Tschernobyl: 35 Jahre nach dem GAU

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk von Tschernobyl zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Die Sowjetunion wollte den GAU erst unter Verschluss halten. Dann mehrten sich die Berichte über den Unfall, auch im Radio. Die Tondokumente von damals zeigen das.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Archivradio-Gespräch Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen

Erste verschwurbelte Nachrichten, ängstliche Spargelbauern, eine hitzige Bundestagsdebatte und: Eskalation in Wackersdorf – Tonaufnahmen aus den Wochen nach der Reaktorkatastrophe 1986.  mehr...

SWR2 Wissen: Archivradio SWR2

Kernenergie Atomkraft trotz Fukushima – Japan 10 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

Die Region Fukushima ist heute Vorreiter bei erneuerbaren Energien und Robotik. Doch nur wenige Menschen sind in ihre Heimat zurückgekehrt, und Japan setzt weiter auf Kernenergie.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Umwelt Wohin mit dem Atommüll? – Die Suche nach dem Endlager-Standort

Es ist eine Wahl, die keiner gewinnen will. In wenigen Tagen werden die Kandidaten für ein Atommüll-Endlager veröffentlicht. Alle Bundesländer können betroffen sein. Und sogar Großstädte.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Atomkraft Europas ewige AKW-Baustelle in Finnland

Auch 14 Jahre nach Baubeginn hat das finnische AKW Olkiluoto noch keine einzige Kilowattstunde Strom erzeugt. Dafür sind die Kosten explodiert.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Umwelt Finnlands Kampf gegen den Klimawandel – Mit Apps und Atomkraft

Finnland will bis 2035 klimaneutral werden. Das Land setzt dabei auf smarte IT-Lösungen, auf alternative Energiegewinnung wie Erdwärme, aber auch auf Atomkraft. Von Christoph Kersting. Manuskript zur Sendung:

Von Christoph Kersting  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Energie

Umwelt Kohle-Kraft im Kosovo – Europas schwarze Lunge

Kosovo produziert 95 Prozent seines Stroms in veralteten Braunkohle-Kraftwerken. Das Land verfügt über das fünftgrößte Braunkohle-Vorkommen weltweit. Die Folgen sind katastrophal: eine deutlich erhöhte Krebsrate bei Menschen und schlechte Luftwerte. Von Christoph Kersting. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/kohle-kraft | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Karlsruhe

19.7.1956 In Karlsruhe entsteht erster Forschungsreaktor – Stimmung in der Stadt

19.7.1956 | 1956 ist entschieden: In Karlsruhe soll der erste atomare Forschungsreaktor der Bundesrepublik entstehen. Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg hatte sich für München stark gemacht, denn er ist mit seiner Forschungsgruppe aus Göttingen dorthin gezogen. Doch Kanzler Konrad Adenauer entscheidet zugunsten von Karlsruhe. Eine Rolle spielen dabei auch sicherheitspolitische Erwägungen. München liegt Adenauer zu nahe an der aus Moskau kontrollierten Tschechoslowakei. Zur Vertragsunterzeichnung schickt der Kanzler seinen Atomminister Franz Josef Strauß nach Karlsruhe. Wir hören zunächst den Bericht vom Festakt, anschließend eine Umfrage, die die Stimmung der Karlsruher widerspiegelt.
Die Bauarbeiten in Karlsruhe beginnen zunächst am Rhein bei Maxau. Doch nach einem Jahr ist klar: Das ist wegen der Hochwassergefährdung dann doch zu unsicher. Das Kernforschungszentrum entsteht schließlich weiter vom Fluss entfernt, bei Leopoldshafen. Der Reaktor geht wegen dieser und anderer Verzögerungen erst 1961 in Betrieb und wird deshalb nicht der erste Reaktor in der Bundesrepublik – das wird der in Garching, zu dessen Inbetriebnahme wir im SWR2 Archivradio eine eigene Aufnahme haben. Das Kernforschungszentrum Karlsruhe wird später in Forschungszentrum Karlsruhe umbenannt und fusioniert 2009 mit der Universität zum heutigen Karlsruhe Institute of Technology KIT. | Kernenergie  mehr...

20.8.1955 "Atom für den Frieden" – Genfer Konferenz propagiert friedliche Nutzung der Atomenergie

20.8.1955 | Dort, wo sonst der Genfer Automobilsalon stattfindet, treffen sich Fachleute 1955 zu einer Konferenz unter dem Motto „Atom für den Frieden“. Anstoß ist die Atomrede des US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower "Atoms for Peace", in der er die Gründung einer internationalen Atomenergie-Organisation angeregt hat. Unter Federführung der Vereinten Nationen findet die Konferenz vom 8. bis zum 20. August 1955 statt. Südwestfunk-Reporter Ernst von Khuon zeigt sich von dem, was er hört, äußerst beeindruckt. Hier sein Abschlussbericht vom letzten Konferenztag. | Kernenergie  mehr...

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