18.10.1952

Wie Alfred Braun die Rundfunkreportage erfand

STAND
AUTOR/IN
MODERATOR/IN

Audio herunterladen (9,1 MB | MP3)

Achtung, Achtung, hier ist Berlin – diese Stimme gehört Alfred Braun. Der Rundfunkpionier und Schauspieler war aber nicht nur Ansager, sondern von ihm stammen auch die ältesten erhaltenen Rundfunkreportagen. Im Archivradio etwa haben wir seinen Bericht von der Trauerfeier für den verstorbenen Außenminister Gustav Stresemann 1929 und seine Flüsterreportage von der Nobelpreisverleihung an Thomas Mann 1929.

In diesem Interview vom 18. Oktober 1952 erzählt er in einem rückblickenden Zeitfunk- Interview, wie er der erste Hörfunkreporter wurde.

Regiesitzung der “Funkstunde” beim Berliner Rundfunk. V. l. n. r.: Bruno Seidler-Winkler, Direktor Wilhelm Wagner, Direktor F.G. Knöpfke, Cornelis Bronsgeest, Alfred Braun. Foto um 1928 (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/akg-images)
Regiesitzung der “Funkstunde” beim Berliner Rundfunk. V. l. n. r.: Bruno Seidler-Winkler, Direktor Wilhelm Wagner, Direktor F.G. Knöpfke, Cornelis Bronsgeest, Alfred Braun. Foto um 1928 picture alliance/akg-images

29.10.1923 "Achtung! Achtung!" – So begann die erste Rundfunksendung

Am 29. Oktober 1923 begann der Rundfunkbetrieb. Friedrich Georg Knöpfke sprach die berühmten Worte „Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400!“. Knöpfke war Direktor der Funkstunde Berlin.  mehr...

6.10.1929 Älteste Radioreportage: Trauerzug für Gustav Stresemann

6.10.1929 | Alfred Braun berichtet von der Trauerfeier für den verstorbenen Außenminister Gustav Stresemann. Es ist die älteste erhaltende Hörfunkreportage. Alfred Braun war einer der ersten, die mit dem legendären Ruf „Achtung Achtung, hier ist Berlin“ über den Äther zu hören waren.  mehr...

6.10.1929 Trauerfeier für Gustav Stresemann im Reichstag

6.10.1929 | Am 3. Oktober 1929 starb Reichsaußenminister Gustav Stresemann. Stresemann, der auch Vorsitzender der Deutschen Volkspartei war, genoss hohes Ansehen. Für seine Politik erhielt er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Briand 1926 den Friedensnobelpreis. Auf diese Leistungen bezieht sich Reichskanzler Hermann Müller in seiner Trauerrede am 6.10.1929 im Reichstag.  mehr...

10.12.1929 Nobelpreis für Thomas Mann – Flüsterreportage aus Stockholm

10.12.1929 | Der Schriftsteller Thomas Mann bekommt am 10. Dezember 1929 in Stockholm den Literaturnobelpreis. Reporter Alfred Braun berichtet darüber aus Schweden in seiner berühmten Flüsterreportage, in der er ganz nah beim König steht. Später beschreibt er wie es dazu kam: Der König habe kein Mikrofon vor sich haben wollen. Braun fand einen Platz „hinter einem Teppich“. Diese aus der Not geborene „Flüsterreportage“ nutze Braun später auch bei anderen Reportagen aus den Räumen ranghoher Politiker.  mehr...

Anfänge des Radios Die Geschichte des Rundfunks

Das Radio hat die Welt verändert. Hier die Geschichte des Rundfunks in Originalaufnahmen.  mehr...

STAND
AUTOR/IN
MODERATOR/IN