Bitte warten...

13.11.1956 Ungarische Flüchtlinge bei Verwandten in Göppingen

Häufig müssen die neu angekommenen Flüchtlinge in provisorischen Unterkünften oder Durchgangslagern unterkommen. Einige Flüchtlinge haben jedoch auch Verwandte in Deutschland, bei denen sie vorerst wohnen können.

Die Ungarn-Deutsche Maria Weigel war bereits 1946 aus Ungarn geflohen und lebt nun mit ihrer Familie in Göppingen. Im November 1956 nimmt Familie Weigel Verwandte auf, die nach der Niederschlagung des Volksaufstandes aus Ungarn geflohen sind. Trotz sehr beengter Verhältnisse - die Wohnung besteht nur aus zwei Zimmern - kann die vierköpfige Flüchtlingsfamilie aus Ungarn spontan bei den Weigels wohnen. Arbeit haben die Flüchtlinge bereits gefunden. Allerdings macht sich die gesamte Familie große Sorgen um weitere Familienangehörige, die in Ungarn zurückgeblieben sind.

Weitere Themen in SWR2