6.12.1946

Peter Altmeier: Rheinland-Pfalz ist "Wiege des demokratischen Deutschtums"

STAND
AUTOR/IN

75 Jahre Rheinland-Pfalz

Audio herunterladen (9,8 MB | MP3)

Bevor Peter Altmeier erster Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wurde, war er Regierungspräsident von Montabaur und Mitglied der beratenden Landesversammlung Rheinland-Pfalz. Er hatte einen entscheidenden Anteil an der Ausarbeitung der Verfassung des Landes.

Im Dezember 1946 äußert er sich für die Christdemokraten zu einer Erklärung der provisorischen Regierung. Er hebt hervor, dass die CDU trotz absoluter Mehrheit angesichts des Lebensmittelnotstands im Land – es mangele sogar an Wein und Tabak! – auch die anderen politischen Kräfte in der Regierung einbindet.

In der Gründung von Rheinland-Pfalz sieht er eine "Rückkehr der demokratischen Republik an den Rhein - in die Wiege des Deutschtums"

75 Jahre Rheinland-Pfalz

6.5.1946 Kochrezepte in Zeiten der Nahrungsknappheit

6.5.1946 | Im Hungerjahr 1946 gibt es wenig Abwechslung auf dem Teller, wenn es denn überhaupt genug zu essen gibt. Im Landfunk gibt es deshalb Rezepte für alle, die ihre Familien satt machen müssen und wenige Zutaten zur Verfügung haben. 1946 stehen Spinat und Kartoffeln auf der Speisekarte.  mehr...

15.7.1947 Peter Altmeier, erster Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz: "Tiefpunkt liegt noch vor uns"

15.7.1947 | In seiner ersten Regierungserklärung im Juli 1947 schwört der erste gewählte Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz das Land auf schwierige Aufgaben und Jahre der Entbehrung ein.  mehr...

24.7.1950 Mainz wird Landeshauptstadt

24.7.1950 | Als 1947 unter der französischen Besatzung das Land Rheinland-Pfalz entstand, war Mainz schon als Landeshauptstadt vorgesehen. Die Stadt war aber so zerstört, dass keine geeigneten Regierungsgebäude zur Verfügung standen. Deshalb diente zunächst Koblenz als provisorische Hauptstadt. Am 24. Juli 1950 konnte die Regierung dann umziehen. Mainz wurde Landeshauptstadt und das wurde groß gefeiert, wie damals Peter von Hof berichtete.  mehr...

14.5.1957 Pläne für ein Bundesland "Mittelrhein-Saar" – Früher Rückblick

14.5.1957 | Nach dem Krieg sollten das Saarland und Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Bundesland bilden. Das war zumindest der Plan der US-amerikanischen Besatzungsmacht. Es kam anders, als Frankreich die Kontrolle über die linksrheinischen Gebiete übernahm.
Zum 10-jährigen Bestehen des Bundeslands Rheinland-Pfalz beleuchtet der Südwestfunk die Entwicklung in einer Chronik. Der wichtigste Zeitzeuge ist Hermann Heimerich. Er war vor dem Krieg Oberbürgermeister von Mannheim und noch einmal von 1949 bis zu 1955. Unmittelbar nach dem Krieg war er von Mai bis Juli 1945 Oberregierungspräsident der Provinzialregierung Mittelrhein-Saar.  mehr...

19.5.1969 Helmut Kohl beerbt Peter Altmeier als Ministerpräsident: erste Rede

19.5.1969 | Fast 22 Jahre lang war Peter Altmeier Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Am 18. Mai 1969 tritt er zurück und macht damit Platz für einen Jüngeren: Helmut Kohl. Der ist gerade einmal 39 Jahre alt und steht für einen Generationswechsel in der CDU.
Landtagspräsident Otto van Volxem gibt Anweisungen zum Procedere der Wahl und trägt danach das Ergebnis vor: 96 Abgeordnete haben sich an der Wahl beteiligt, 57 stimmten für Kohl, 38 gegen ihn. Es gab eine Enthaltung.
Anschließend wird Helmut Kohl vereidigt.
In seiner ersten Rede beschreibt Helmut Kohl den Generationswechsel in der Landespolitik und erinnert an die schlimmen Jahre im Dritten Reich und im Zweiten Weltkrieg.  mehr...

20.1.1975 Nach Volksabstimmung: Rheinland-Pfalz bleibt wie es ist

20.1.1975 | 28 Jahre nach der Gründung des Bundeslands Rheinland-Pfalz gibt es im Januar 1975 Volksabstimmungen in einigen Landesteilen.
Die Menschen dürfen abstimmen, ob sie weiter Teil des Bundeslands bleiben oder Nordrhein-Westfalen bzw. Hessen angehören wollen. Die Wahlbeteiligung ist niedrig. Die Bevölkerung scheint das anfangs umstrittene Bundesland angenommen zu haben.  mehr...

15. bis 22.7.2021 Flutkatastrophe im Ahrtal – SWR3-Reportagen der ersten Woche

Juli 2021: Allein im Ahrtal in und am Rand der Eifel sterben 133 Menschen. Die Katastrophe kündigte sich schon am Montag, den 12. Juli 2021, an, als der Deutsche Wetterdienst vor Überflutungen warnte. Allerdings bleiben die Warnungen diffus. Zwischenzeitlich nimmt der Wetterdienst seine Niederschlagsprognose auch etwas zurück. Doch am 14. Juli abends steigt der Pegel in Altenahr so stark an, dass bereits der Strom ausfällt. #jetztschonhistorisch | http://swr.li/flutkatastrophe-ahrtal  mehr...

STAND
AUTOR/IN