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15.4.1946 Rudolf Höß über Auschwitz

Nürnberger Kriegsverbrecherprozess

Kurt Kauffmann, der Verteidiger von Ernst Kaltenbrunner, befragt Rudolf Höß, der von 1940 bis 1943 Lagerkommandant von Auschwitz war. Höß spricht offen über die Ankunft der Züge mit den Gefangenen, ihre Aufteilung in Zwangsarbeit oder Tod in der Gaskammer.

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Rudolf Höß, geboren am 25. November 1901 in Baden-Baden und aufgewachsen in Mannheim, wurde am 25. Mai 1946 den polnischen Behörden überstellt.

Das Oberste Nationale Tribunal Polens verurteilte ihn am 2. April 1947 in Warschau zum Tode. Rudolf Höß wurde am 16. April 1947 in Auschwitz vor seiner ehemaligen Residenz mit Blick auf das Lager erhängt.

DRA (FFM) 9175980

In der 4-teiligen Reihe "Krieg der Träume" erzählen Zeitzeugen – darunter Rudolf Höß – in Briefen und Selbstzeugnissen von ihren Hoffnungen, Befürchtungen und ihrem Alltag in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

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