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21 Menschen sterben in einer Massenpanik auf der Duisburger Loveparade im Juli 2010. Es gab schon vorher Warnungen, dass das Gelände möglicherweise nicht sicher sein könnte. Die Veranstalter ließen die Loveparade dennoch stattfinden. Sie gehörte schließlich zum Programm des europäischen Kulturhauptstadt-Jahres. Am Abend des 24. Juli, es war ein Samstag, dann dieser Bericht.

Kritik an OB und Veranstaltungschef

In der Folge gab es massive Kritik am damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Veranstaltungschef Rainer Schaller. Doch sie trugen vor allem die politische Verantwortung.

Ermittlungsverfahren eingestellt

Ermittelt wurde ab dem Jahr 2017 gegen zehn Beschuldigte, die unmittelbar mit der Planung befasst waren. Doch im Frühjahr 2020, während der Corona-Krise, wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt, da zehn Jahre nach dem Glück die Verjährungsfrist endet. Es war absehbar, dass der Prozess nicht mehr vorher hätte abgeschlossen werden können.

Sicherheit Massenpanik verhindern – Zehn Jahre nach der Loveparade Duisburg

Menschliches Verhalten lässt sich nie absolut richtig vorhersagen. Aber es gibt viele Aspekte, die die Sicherheit der Teilnehmenden bei großen Veranstaltungen weitgehend gewährleisten.  mehr...

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Dramatische Ereignisse Verbrechen, Krisen, Katastrophen

Es gibt Momente, in denen die ganze Republik den Atem anhält. Sei es der Absturz der "Hindenburg", der Amoklauf von Winnenden oder die Flugzeugkatastrophe von Ramstein.  mehr...

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