7.1.2011

Der "Arabische Frühling" beginnt in Tunesien mit der Bestattung von Mohamed Bouazizi

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Der sogenannte Arabische Frühling beginnt Anfang 2011 in Tunesien. Der Initialfunke ist die Selbsttötung eines verzweifelten Gemüsehändlers. Viele Tunesier identifizieren sich mit ihm, sehen in ihm das Opfer eines korrupten Systems, in dem ein Diktator – Präsident Ben Ali – seine Macht zur persönlichen Bereicherung nutzt und sein Volk unterdrückt.

Kleinere Proteste gab es schon in den vorangegangenen Wochen, doch vom 7. Januar 2011 an eskaliert die Lage zunehmend. Es ist der Tag der Bestattung des jungen Mannes. Innerhalb der nächsten Tage spitzt sich die Lage weiter zu.

Für den ARD-Hörfunk berichtet Nordafrika-Korrespondent Alexander Göbel

Im Bild: Proteste in Tunis am 26. Januar 2011

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