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Gábor Paál (Foto: SWR, Gábor Paál)

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Am 1. August 1995 wurde Bea Wyler als Rabbinerin in die jüdischen Gemeinden in Oldenburg und Braunschweig berufen. Doch bereits vor ihrem Amtsantritt wurde Kritik daran laut, dass eine Frau die geistliche Führung der Gemeinden übernehmen sollte.

Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrats der Juden, erklärte, er werde an keinem Gottesdienst teilnehmen, der von einer Frau geleitet wird.

Im Interview mit SDR1-Moderator Volker Diepes erläutert er seine Haltung.

1.8.1995 Bea Wyler: Erste Rabbinerin der Nachkriegsgeschichte

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8.11.2006 | Bea Wyler bleibt als Rabbinerin in Deutschland nicht allein. Auch die in Düsseldorf aufgewachsene Feministin und Journalistin Elisa Klapheck lässt sich in den USA zur Rabbinerin ausbilden. Seit 2009 leitet sie in Frankfurt am Main den "Egalitären Minjan" der dortigen jüdischen Gemeinde.  mehr...

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