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Die Seuche, die in den 1990er-Jahren die meisten Schlagzeilen machte, war BSE – auch als Rinderwahnsinn bekannt. Die mit Abstand meisten BSE-Fälle traten in Großbritannien auf. Da britisches Rindfleisch 1996 in Europa verboten wurde, gab es die Hoffnung, Deutschland bleibe davon verschont. Doch am 24. November 2000 stellt sich heraus: Auch in Deutschland geborene Rinder sind vor BSE nicht geschützt.

Nach dem Bericht vom Freitag, 24. November, geht alles ganz schnell. Bundeskanzler Schröder kündigt ein rasches Tiermehlverbot an. Am Sonntag bestätigt eine Kontrolluntersuchung die Ergebnisse, am Montag wird die gesamte Herde in Hörsten abtransportiert – und die Metzger bekommen die Angst ihrer Kunden zu spüren.

17.5.1994 BSE-Krise: Seehofer plant Rindfleisch-Stopp aus Großbritannien

17.5.1994 | Die ersten BSE-Fälle In Großbritannien wurden schon in den 1980er-Jahren bekannt. Das Gehirn dieser Tiere war durchlöchert wie ein Schwamm. Bis 1992 stiegen die Fallzahlen drastisch an auf über 32.000 Rinder. Ganze Herden wurden notgeschlachtet. Als Auslöser der Krankheit wird schließlich das Tierfutter identifiziert. In Großbritannien wurde den Rindern Tiermehl aus zermahlenen Knochen verfüttert. 1994 diskutiert die EU über ein Einfuhrverbot von britischem Rindfleisch. Da sich das aber hinauszögert, entschließt sich der damalige Bundesgesundheit Horst Seehofer zu einem Alleingang. Seehofer findet dafür auch Zustimmung in der Bevölkerung.  mehr...

Veterinärmedizin Rinderwahn: Vor 20 Jahren erreichte die Tierseuche BSE Deutschland

BSE galt lange als rein britisches Problem. Doch im November 2000 wird der erste Fall in Deutschland gemeldet. Verunsicherung. macht sich breit. Kund*innen lassen das Rindfleisch in den Kühlregalen liegen. Landwirte fürchten um ihre Existenz.  mehr...

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