"Zum 1.1.1918"

Neujahrsansprache an die Eisenbahner

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Der Erste Weltkrieg

"Gewaltiges Ringen und Kämpfen lässt noch immer die Welt erdröhnen. Auch dieser Jahreswende fehlt der Friede auf Erden" / Gegen einen Frieden, der nicht die Zukunft Deutschlands sichert / "Die Kämpfer an der Front kämpfen für solchen Frieden" / Ihre Zukunft steht und fällt mit den Leistungen der Eisenbahn, dem "geflügelten Rade" / Der vaterländische Sinn fordert alle sittliche und körperliche Kraft / "Ich weiß und vertraue fest, dass auch das neue Jahr die Beamten und Arbeiter der preußischsächsischen Staatseisenbahn wie der Reichseisenbahn auf den gleichen Standpunkt äußerster Pflichterfüllung und Hingabe an das Vaterland hinführt. Den Frieden fördert, wer in solcher Gesinnung verharrt".

Paul von Breitenbach (1850-1930) war von 1906 bis 1918 preußischer Minister der öffentlichen Arbeiten und Chef des Reichsamtes für Verwaltung der Reichsbahn.

Ohne die Eisenbahn ist der moderne Krieg, wie er sich in den zerstörerischen Schlachten des Ersten Weltkrieges an allen Fronten zeigte, nicht vorstellbar. Erst durch die Bahn war es möglich Kriegs- und "Menschen"-Material in bislang unbekannten Dimensionen an die Fronten zu liefern.

1914 bis 1918 Der Erste Weltkrieg

Aus der Zeit des Ersten Weltkriegs sind zahlreiche Tondokumente erhalten.  mehr...

"Zum 1.1.1918" Neujahrsansprache an die Eisenbahner

1.1.1918 "Gewaltiges Ringen und Kämpfen lässt noch immer die Welt erdröhnen. Auch dieser Jahreswende fehlt der Friede auf Erden" / "Die Kämpfer an der Front kämpfen für solchen Frieden" / Ihre Zukunft steht und fällt mit den Leistungen der Eisenbahn, dem "geflügelten Rade" /  mehr...

4.2.1918 Gustav Roethe über die Verteidigung der deutschen Freiheit

4.2.1918 Die deutsche Freiheit ist himmelweit von der unserer Gegner verschieden / Unsere Freiheit wurzelt in der eigenen Brust, in der Freiheit eines Christenmenschen, wie Luther sie uns gelehrt hat /  mehr...

Frieden mit Russland - Ansprache im Preußischen Abgeordnetenhaus 3. März 1918

8.3.1918
Am 3. März 1918 kommt es zum Friedensschluss mit Russland. Der Präsident des Preußischen Abgeordnetenhauses Hans von Schwerin-Löwitz erklärt, man könne sich nun auf die Westfront konzentrieren. Er spricht vom „Endsieg“ und verliest ein Glückwunschtelegramm an den Kaiser. Die Nachaufnahme der Rede stammt vom 8. März 1918.  mehr...

1918 "Und dann wird’s still" - Satirisches Lied über den Frieden mit Russland 1918

1918:
Der Satiriker und Liedermacher Otto Reutter wundert sich in seinem Lied "Und dann wird’s still", wie der Feind Russland plötzlich wie ein Friedensengel behandelt wird. "Zuerst da gibt es groß' Geschrei / Auf einmal ist die Sach' vorbei."  mehr...

Sven Hedins Bericht aus Tibet vor der Geographischen Gesellschaft 13. Mai 1918

13.5.1918:
Erster Weltkrieg | Der schwedische Asienforscher Sven Hedin berichtet von Tibet und zeichnet vor der Geographischen Gesellschaft in Berlin ein idyllisches Bild eines vom Krieg unberührten Landes. Allerdings habe der Dalai Lama leider England unterstützt. Aber damit sei es jetzt vorbei.  mehr...

3.5.1918 Der Philosoph Rudolf Eucken über das gegenwärtige Verlangen nach Innerlichkeit

3.5.1918 "Wenn wir an der Hand unserer großen Dichter und Denker die Aufgaben der Gegenwart und des deutschen Vaterlandes in großen Zusammenhängen sehen, so wird unser Leben eine Vertiefung, unsere Kraft eine Steigerung, unser Schmerz eine Heiligung erfahren."  mehr...

11.11.1918 Winston Churchill: "Lasst uns den Frieden gewinnen!"

11.11.1918 | Winston Churchill ist Munitionsminister im britischen Kabinett. In seiner Rede kurz nach der deutschen Kapitulation sagt er, es sei jetzt viel zu tun.  mehr...

2.1.1919 Thomas Alva Edison über den Ersten Weltkrieg

2.1.1919 | Patriotisches Grußwort von Thomas Alva Edison: "Wir sind stolz auf die Nordamerikaner, die ihr Leben für die Freiheit der Welt riskiert haben. Wir dürfen aber die Bedeutung unserer Alliierten nicht vergessen. Ohne die Belgier, Briten, Franzosen und Italiener hätte der Krieg nicht gewonnen werden können."  mehr...

7.5.1919 Friedensverhandlungen von Versailles

Deutschland habe den Krieg verloren und schwere Verbrechen begangen, trage jedoch nicht die alleinige Schuld am Krieg. So argumentiert der Diplomat Ulrich Graf von Brockdorff-Rantzau, der Deutschland bei den Friedensverhandlungen in Versailles vertritt. Allerdings kann er wenig erreichen. Der Vertrag stellt die alleinige Schuld Deutschlands fest und verpflichtet es zu Gebietsabtretungen und umfangreichen Reparationszahlungen. An jenem Tag weigert sich die deutsche Seite zu unterschreiben. Dies geschieht erst am 28. Juni, als die Siegermächte eine Militärinvasion androhen. Die Rede hat Brockdorff-Rantzau 1920 nachaufgenommen.  mehr...

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