7.1.1916

Neujahrsbotschaft an die 2. k.u.k. Armee

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SWR2 Archivradio

Eduard Freiherr von Böhm-Ermolli (1856-1941) war Feldmarschall von Österreich-Ungarn. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde ihm die Führung der 2. Armee übertragen.

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In der Schlacht in den Karpaten spielte Böhm-Ermolli nur eine untergeordnete Rolle, seine Gegenoffensive misslang unter großen Verlusten – die 2. Armee erlitt im ersten Kriegswinter 50 Prozent Verluste.

Eduard Freiherr von Böhm-Ermolli (1856 – 1941) war Feldmarschall von Österreich-Ungarn. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde ihm die Führung der 2. Armee übertragen, die er bis fast zum Ende des Krieges kommandieren sollte, eine der am längsten währenden militärischen Verwendungen des Ersten Weltkriegs. In der Schlacht in den Karpaten spielte Böhm-Ermolli nur eine untergeordnete Rolle, seine Gegenoffensive misslang unter großen Verlusten – die 2. Armee erlitt im ersten Kriegswinter 50 % Verluste.

Inhalt:

Einzelheiten über die Kämpfe im vergangenen Jahr / Kämpfe in den Karpaten / Eroberung von Lemberg / "Wir ernten das Korn und den Weizen, den der Feind gesät hatte und bebauen das wiedergewonnene Land" / Nach weiteren Siegen stehen wir heute auf feindlichem Boden / Unsere Feinde wollen den Frieden noch nicht; wir werden durchhalten bis zum friedensschaffenden Sieg.

Soldaten sitzen um ein Lagerfeuer herum und wärmen sich auf, Schneelandschaft im Hintergrund. (Foto: SZ Photo - Scherl)
Österreichische Soldaten in einem Biwak in den Karpaten, 1915 SZ Photo - Scherl

1914 bis 1918 Der Erste Weltkrieg

Aus der Zeit des Ersten Weltkriegs sind zahlreiche Tondokumente erhalten.

17.10.1917 Ansprache Hindenburgs anlässlich der Ehrungen zu seinem 70. Geburtstag

17.10.1917: "Wir haben dem übermächtigen Ansturm unserer Gegner mit Gottes Hilfe durch deutsche Kraft widerstanden, weil wir einig waren, weil jeder freudig alles gab. ... Vertraut, dass Deutschland erreichen wird, was es braucht, um für alle Zeit gesichert dazu stehen. Vertraut, dass der deutschen Eiche Luft und Licht geschaffen werden wird zu freier Entfaltung. [...]".

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