16.1.1960

Adenauer zu Synagogenschändung in Köln

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In den Weihnachtstagen 1959 wurden die Kölner Synagoge und das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus mit Hakenkreuzen beschmiert und demoliert. Zwei junge Männer wurden festgenommen. Doch die Tat provozierte Trittbrettfahrer. In den folgenden Wochen mehrten sich antisemitische Vorkommnisse.

Nach den Weihnachtsferien nimmt Bundeskanzler Konrad Adenauer Stellung zu den, wie er sie bezeichnet, "Flegeleien" und fordert eine "Tracht Prügel" für die antisemitischen "Lümmel".

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