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Am 29. Oktober 1923 begann der Rundfunkbetrieb. Friedrich Georg Knöpfke sprach die berühmten Worte „Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400!“.

Friedrich Georg Knöpfke war Direktor der Funkstunde Berlin. Er fuhr fort: „Meine Damen und Herren, wir machen Ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunkdienst mit Verbreitung von Musikvorführungen auf drahtlos-telephonischem Wege beginnt. Die Benutzung ist genehmigungspflichtig.“

Das Vox-Haus war das Gebäude der Vox Sprechplatten- und Sprechmaschinen AG in der Potsdamer Straße. Von dort wurde die Funkstunde gesendet.

Auch der Schauspieler und spätere Reporter Alfred Braun sprach regelmäßig die Ansagen. Von ihm existiert eine Aufnahme aus dem Jahr 1925.

Regiesitzung der “Funkstunde” beim Berliner Rundfunk. V. l. n. r.: Bruno Seidler-Winkler, Direktor Wilhelm Wagner, Direktor F.G. Knöpfke, Cornelis Bronsgeest, Alfred Braun. Foto um 1928 (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/akg-images)
Regiesitzung der “Funkstunde” beim Berliner Rundfunk. V. l. n. r.: Bruno Seidler-Winkler, Direktor Wilhelm Wagner, Direktor F.G. Knöpfke, Cornelis Bronsgeest, Alfred Braun. Foto um 1928 picture alliance/akg-images

Alfred Braun

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