SWR2 Archivradio: Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945 Neue Einreisebestimmungen für Juden aus der Sowjetunion

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Am 15. Februar 1991 trat in Deutschland ein sogenanntes "geordnetes Aufnahmeverfahren" für die Aufnahme von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in Kraft. Der Aufnahmeantrag musste im Ursprungsland gestellt, an die deutschen Behörden übermittelt und von ihnen überprüft werden, bevor eine Einreise möglich war. Irene Runge, Mitglied des Sprecherrats des jüdischen Kulturvereins, kritisierte mehr als einen Monat später, das Verfahren sei viel zu bürokratisch und belaste interessierte sowjetische Einwanderer über Gebühr.

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