Jüdisches Leben in Deutschland nach 1945 Adenauer zur Synagogenschändung in Köln

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In der Weihnachtsnacht 1959 wurden die Kölner Synagoge und das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus mit Hakenkreuzen beschmiert und demoliert. Zwei junge Männer wurden festgenommen. Doch die Tat provozierte Trittbrettfahrer. In den folgenden Wochen mehrten sich antisemitische Vorkommnisse. In der ersten Sitzung nach den Weihnachtsferien nahm Konrad Adenauer Stellung zu den, wie er sie bezeichnete, "Flegeleien" und forderte eine "Tracht Prügel" für antisemitische "Lümmel".

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