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Nach den fremdenfeindlichen Übergriffen von Hoyerswerda im September 1991, wird Deutschland im November 1992 durch ein weiteres rechtsextremes Verbrechen erschüttert.

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"Zerborstene Fensterscheiben, heruntergefallene Dachziegel, verkohlte Balken" - das sind die Eindrücke eines Reporters vom Tatort: In der Nacht auf den 23. November 1992 verüben Rechtsextremisten einen Brandanschlag auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser in Mölln. Drei Bewohner, darunter ein zehn- und ein vierzehnjähriges Mädchen, kommen ums Leben. Augenzeugen sprechen über die Geschehnisse. Es sei unfassbar, dass die Täter nicht gefasst würden, meint eine schockierte Nachbarin am Tag nach dem Anschlag; denn normalerweise würde man in Mölln wissen, wer es ungefähr gewesen sei.

1946 Elternlose Flüchtlingskinder nach dem Zweiten Weltkrieg

Bericht eines Reporters aus einem Kinderheim für elternlose Flüchtlingskinder in Everinghausen bei Bremen. Ein neunjähriges Mädchen erzählt von seiner Flucht aus Ostpreußen.  mehr...

1946 Ansprache an Flüchtlinge in Lager bei Bremen

Der Vorsitzende des Flüchtlingsausschusses im Kreis Wesermarsch begrüßt die Flüchtlinge und gibt Ratschläge für das Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung.  mehr...

7.6.1947 Ministerpräsidentenkonferenz zur Flüchtlingsnot

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz 1947 vergleicht der bayerische Staatssekretär für Flüchtlingswesen, Wolfgang Jaenicke, die Situation mit der mittelalterlichen Völkerwanderung.  mehr...

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