31.10.1989 Aus für den „Schwarzen Kanal“

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Die Mauer ist zwar noch nicht gefallen, aber die Umbrüche in der DDR bedeuten bereits das Ende einer Fernseh-Legende: „Der Schwarze Kanal“. Das war die Propagandasendung im DDR-Fernsehen, in der Chefkommentator Karl-Eduard von Schnitzler Stimmung gegen die Bundesrepublik machte, und die immer mit einer verzerrten Version der bundesdeutschen Nationalhymne begann.

Karl-Eduard von Schnitzler (1918 - 2001), Journalist, Chef-Kommentator des DDR-Fernsehens und Moderator der Propaganda-Sendung "Der Schwarze Kanal", aufgenommen im Oktober 1988 in Ost-Berlin (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Manfred Uhlenhut/dpa-Zentralbild/dpa)
Karl-Eduard von Schnitzler (1918 - 2001), Journalist, Chef-Kommentator des DDR-Fernsehens und Moderator der Propaganda-Sendung "Der Schwarze Kanal", aufgenommen im Oktober 1988 in Ost-Berlin picture alliance/Manfred Uhlenhut/dpa-Zentralbild/dpa

„Der Schwarze Kanal“ wird am 31. Oktober 1989 nach fast 30 Jahren abgeschafft. Die letzte Folge endet mit einer Erklärung von Karl-Eduard von Schnitzler. Der Süddeutsche Rundfunk berichtet darüber in seiner Sendung Südfunk aktuell.